von

Auf den ersten Blick scheint es so, als ob die Situation nie besser war: wer heute einen Partner sucht, für den sind Millionen potentieller Kandidaten nur wenige Mausklicks entfernt. In Singlebörsen, auf Chat-Plattformen und in sozialen Netzwerken sehen wir nicht nur das Foto, sondern auch den Musikgeschmack, die Lieblingsfilme und sogar gemeinsame Freunde. Man könnte sich so auf die Suche begeben, nach dem perfekten Partner. Aber können wir den finden? Auch wenn wir mit jemandem zusammen sind: das Vergleichen scheint nie aufzuhören, weil es in unserer vernetzten Welt immer möglich ist. Die Folge: das Denken, man könne noch jemanden finden, der besser zu einem passt, wird allgegenwärtig – und so wird auf der Suche nach der perfekten Liebe die Liebe selbst unmöglich.

Sven Hillenkamp, früher bei der »Zeit«, schrieb das Buch “Das Ende der Liebe”. Im Interview mit dem Internetradiosender detektor.fm erklärt er, warum.

» Interview mit Sven Hillenkamp bei detektor.fm anhören


 
Ähnliche Artikel:


 
Hinweise zu medizinisch-therapeutischen und sozialen Nebenwirkungen.

Kommentar schreiben


Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar öffentlich ist und Sie besser ein Pseudonym verwenden.

Die wichtigen Hinweise zu Leserkommentaren habe ich gelesen und bin mit der Absendung meines Kommentars damit einverstanden.