Sex-Quiz überarbeitet …

Foto: Aargon, pixelio.de
Foto: Aargon, pixelio.de

Unser Sex-Quiz, mit dem Sie wissenswerte Informationen rund um die schönste Nebensache der Welt erfahren, haben wir komplett überarbeitet und alle Fehler behoben.

Es werden nun alle Ergebnisse sofort angezeigt und – auf Wunsch – per E-Mail versendet. Außerdem mischen wir erstmals „Single“ und „Multiple Choice“ in einem Quiz. Anregungen sind sehr willkommen. Viel Spaß!

Hier geht es direkt zum Sex-Quiz:
http://liebesfibel.de/quizze/sex-quiz/

Sich zu schnell auf neue Beziehungen einlassen

Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de
Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

 

Lernen wir einen neuen Menschen kennen, und fühlen wir uns mit ihm geborgen und wohl, der Sex ist auch noch verdammt gut und es bestehen gemeinsame Interessen, ja, wer möchte diesen Menschen sofort wieder gehen lassen?

Lebenslanges Lernen als Voraussetzung

Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die sich fragen, warum sie nie den/die Richtige(n) finden. Dieser Beitrag richtet sich auch an die Menschen, deren Beziehungen immer wieder aufs neue zerbrechen – viele davon sehr schmerzhaft. Ebenso an die Menschen, die trotz zahlreicher sexueller Affären sich tief im Herzen sehnsüchtig einen festen Partner wünschen, aber nicht über die Bettkante hinaus kommen. Sowie an die Menschen, die Polyamorie mit Sex-Freundschaften (engl. „Fuck Buddies“) verwechseln, sich in Wirklichkeit aber Nähe und Verbindlichkeit herbei sehnen – einen einzigen Menschen, der Freund, Liebhaber und Partner zugleich sein kann. Aber auch an die Menschen, die immer wieder in Abhängigkeiten geraten, die in einem Disaster enden.

Wer sich nach einer zufriedenen, längeren Partnerschaft sehnt, muss lernen…statt nur hedonistischen Spaß zu suchen. Und sich von der Vorstellung lösen, dass eine zufriedene, stabile Partnerschaft von alleine entsteht, nur weil der Sex am Anfang gut läuft.

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Serie „Polyamorie“ – Als Dossier downloaden (PDF)

Die Artikelserie zum Thema ‚Polyamorie – Besser Vielliebhaberei statt Untreue und Fremdgehen?‘ ist nun auch als Dossier im Format PDF bei uns erschienen.

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  Polyamorie
Ist Polyamorie - die Viellieberei - die Antwort auf die Antwort auf die zunehmende Untreue in unserem Zeitalter? 11 Fragen und 11 Antworten des Dipl.-Psychologen Wulf Mirko Weinreich, der selber in einer polyamoren Beziehung lebt von Liebesfibel-Herausgeber Jürgen Christ.
» Größe:  121,3 KiB
» Datum: 15. Februar 2014 (letzte Aktualisierung)
» Abrufe: 3.281

 

Sadomasochismus: Ruft das Internet verstärkt SM und andere Praktiken hervor?

Hat das Internet nach Ihrer Ansicht durch die Anonymität und Entfremdung von Körper und Gefühlen SM und andere Praktiken hervorgerufen, bestärkt oder beschleunigt? Belügen wir uns – online – nicht eher selbst? Alles nur ein Mittel gegen Einsamkeit?

racRobert Coordes: Sicherlich ist das Internet als fast unbegrenztes Kommunikationsmedium daran maßgeblich beteiligt, „SM und andere Praktiken“ zu bestärken und deren Verbreitung zu beschleunigen; hervorgerufen hingegen hat es sie nicht. Es ist eindeutig nachweisbar, dass SM älter ist als das junge Internet.

Unsere Gesellschaft ist durch eine zunehmende Beziehungslosigkeit und Selbst-Entfremdung zu beschreiben. Sicherlich ist die Frage danach, ob das Internet maßgeblichen Beitrag dazu leistet oder umgekehrt, ob das Internet selbst nur Ausdruck der individuellen Themen unserer Zeit ist, sehr berechtigt. Doch bringt die Antwort uns wirklich weiter, wenn wir nach therapeutischen Methoden und nach Entwicklungswegen suchen?

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Hat sich unsere Gesellschaft heimlich zu einer hedonistischen SM-Gesellschaft entwickelt?

Foto: D.Braun, pixelio.de
Foto: D.Braun, pixelio.de

Wir leben in einer immer stärker wachsenden hedonistischen Gesellschaft, die ihre Genüsse, Freuden und Lüste auslebt. Beispielsweise die Kitkatclubs – und deren anderweitige Ausdehnung deutschlandweit. Es gibt kaum mehr eine Stadt, in denen nicht solche Partys mit großem Zulauf stattfinden.

Nach meinen Recherchen in der Szene schreiben aber – im Gegensatz – zum Hedonismus – einige Besucher solcher Partys von Sinnentleerung, tiefer Einsamkeit, kaum mehr anderen Wegen zu ihren Gefühlen – und vor allem von tiefen Schmerzen, denen sie sich selber immer wieder aussetzen. Ist unsere Gesellschaft heimlich zu einer hedonistischen SM-Gesellschaft geworden?

bvuBettina Uzler: Hedonismus wird uns vielleicht als Zeitgeist verkauft, wir leben stattdessen allerdings in einer Zeit und in einer Gesellschaft, in der Sexualität und Beziehung wie eine Ware an jeder Ecke feilgeboten werden. Mit Genuss, Überschwang und Lebensfreude hat dies in der Regel herzlich wenig zu tun. Die Anzahl der Singles, die verbindliche Beziehungen meiden und sich hin- und wieder (sexuelle) Kicks besorgen, steigt massiv an. Sex wird dort zur Verdienstquelle und zum beliebten Konsumartikel, wo Menschen sich abgeschnitten und fremdbestimmt fühlen und eben nicht so einfach mit anderen in Beziehung treten können.

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