Sich digitale Auszeiten nehmen

Es scheint so, als ob wir ohne unser Smartphone nicht mehr leben können. Bei zu häufiger Nutzung reden wir persönlich kaum mehr miteinander – und sind verloren in einer Welt der Konzerne, die davon profitieren. Fühlen uns nach längerem Gebrauch verloren und ausgebrannt.

Eine Partnerschaft und Beziehung auf Dauer funktioniert nicht per WhatsApp, Facebook & Co. – sie will mit allen menschlichen Sinnen gelebt werden.

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Sich zu schnell auf neue Beziehungen einlassen

Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de
Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

 

Lernen wir einen neuen Menschen kennen, und fühlen wir uns mit ihm geborgen und wohl, der Sex ist auch noch verdammt gut und es bestehen gemeinsame Interessen, ja, wer möchte diesen Menschen sofort wieder gehen lassen?

Lebenslanges Lernen als Voraussetzung

Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die sich fragen, warum sie nie den/die Richtige(n) finden. Dieser Beitrag richtet sich auch an die Menschen, deren Beziehungen immer wieder aufs neue zerbrechen – viele davon sehr schmerzhaft. Ebenso an die Menschen, die trotz zahlreicher sexueller Affären sich tief im Herzen sehnsüchtig einen festen Partner wünschen, aber nicht über die Bettkante hinaus kommen. Sowie an die Menschen, die Polyamorie mit Sex-Freundschaften (engl. „Fuck Buddies“) verwechseln, sich in Wirklichkeit aber Nähe und Verbindlichkeit herbei sehnen – einen einzigen Menschen, der Freund, Liebhaber und Partner zugleich sein kann. Aber auch an die Menschen, die immer wieder in Abhängigkeiten geraten, die in einem Disaster enden.

Wer sich nach einer zufriedenen, längeren Partnerschaft sehnt, muss lernen…statt nur hedonistischen Spaß zu suchen. Und sich von der Vorstellung lösen, dass eine zufriedene, stabile Partnerschaft von alleine entsteht, nur weil der Sex am Anfang gut läuft.

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Selbstliebe ist kein Egoismus
– Mangelnde Selbstliebe schon

Foto: Sepp Bögle
Foto: Sepp Bögle

Bei meinen vielen Reisen lernte ich kürzlich den Künstler Sepp Bögle kennen. Seit 1997 balanciert er am Bodenseeufer in Radolfzell Steine.

Die „Einfachheit“ dieser Kunstform fasziniert ihn, weil er damit auch die „Einfachheit des Lebens“ ausdrücken kann. Wichtig sind ihm dabei die Gespräche mit den Betrachtern, „die oft schnell zu der Sinnfrage des Lebens führen können“, wie er meint.

Sepp verkauft direkt am Bodenseeufer unter freiem Himmel von Frühjahr bis zum Herbst auch seine Bücher mit Gedankenanstößen zu Liebe, Gesundheit, Selbstvertrauen, Vergebung, Angst und Zweifel.

Ich bat ihn um einen Auszug aus seinem Büchlein ‚Liebe Dein Leben‘. Der nachfolgende Text ist eine Zusammenstellung aus zwei seiner Kapitel und er handelt von Selbstliebe. Es geht darin nicht um Narzissmus, Egoismus oder Hedonismus, aber … lest ihn einfach selbst.

Euch wünsche ich interessante Anregungen – und natürlich viel Freude mit seinen Fotos von den balancierten Steinen. Einfach faszinierend.

Danke, Sepp.

 

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– Mangelnde Selbstliebe schon“
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Selbstliebe: Fragen über und an mich selbst

Foto: C.Kleger, pixelio.de

Viel Spaß und Erfolg beim nachdenken über das ICH und bei der Suche nach dem Sinn Deines Lebens!

Lass Dir Zeit, bevor Du Dir die folgenden Fragen selbst beantwortest!

Und sei ruhig mutig und kühn
– es schaut Dir keiner zu oder hört, was Du denkst 🙂

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Selbstwertgefühl steigern: Sich selber etwas Gutes tun

Bild: Hildegard Endner, pixelio.de

Während ich durch die kleinen Gassen in Bamberg flaniere, begegnen mir nur fröhliche und glückliche Menschen – ich fühle mich gerade sehr wohl!

Das schöne Wetter mit Temperaturen um die 20 Grad und diese wundervolle Stadt mit ihren alten Gebäuden, den engen Gassen, Kirchen und dem prunkvollem Dom haben viele Touristen angelockt – hier herrscht bereits Hochsaison. Überall Straßenmusiker, sehr emotional, ein wenig Paris, fast wie Urlaub.

Neben den Touristen bevölkern vor allem zahlreiche Studenten die vielen Cafés, Restaurants und Weinlokale in der historischen Altstadt. Oder sie sitzen einfach nur faul rum, auf einer der zahlreichen Brücken, quatschen, essen Eis.

Sich selber etwas Gutes tun – statt nur an den Partner oder die Ex zu denken… darum drehen sich meine heutigen Gedanken…

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Partnerschaft: Kochrezepte für Liebe & Beziehungen

Foto: Reiner Rosenwald, pixelio.de

Viele Menschen erwarten heute fertige Rezepte, damit ihre Liebe, ihre Beziehung funktioniert.

Ich muss dabei an meine Eltern denken, die heute mehr als 50 Jahre zusammen sind. Als sie früher Konflikte ausgetragen haben, gab es so gut wie keine Beziehungsratgeber oder Paartherapeuten, keine Internet-Foren oder entsprechende Fernsehsendungen, aber irgendwie haben sie es doch immer wieder geschafft und sind zusammen alt geworden.

Zu Beginn des Kapitels „Praxis der Liebe“ im Buch Kunst des Liebens weist Autor Erich Fromm seine Leser darauf hin, dass all die, die ein fertiges Do-it-yourself-Rezept erwarten, enttäuscht sein werden. Sein Buch ist der vermutlich erste „Anti-Beziehungsratgeber“.

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Die Kunst des Liebens

Die Kunst des Liebens

Vor rund 30 Jahren schenkte mir jemand ein Buch über die Liebe, weil die Person spürte, dass ich mich sehr für Liebe und Partnerschaft interessierte.

Das Buch heißt „Die Kunst des Liebens“, von Erich Fromm, und es steht immer noch, schon ziemlich vergilbt, in meinem Bücherregal.

Heute, 35 Jahre später, eine gute Gelegenheit dieses wundervolle Buch von 1956 erneut zu lesen und sich mal wieder auf die Basics zu besinnen.

„Die Kunst des Liebens“ (im amerikanischen Original „The Art of Loving“) – ein lesenswerter Klassiker im Zeitalter der Liebe mit Fernsehen, Handys und SMS, mit Facebook und E-Mail, mit tausenden von Beziehungsratgebern und Psychotherapeuten.

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