Beziehungsalltag: Aufmerksamkeit in Liebesbeziehungen

3 Rosen reichen…
Foto: von mir

Im Beziehungsalltag nehmen wir vieles so selbstverständlich hin. Routine kehrt irgendwann ein, was Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt.

Manche Menschen haben allerdings nach meiner Erfahrung eine völlig weltfremde Vorstellung von einer Partnerschaft, die eher einem Frauenmagazin oder romantischen Buch entnommen sein könnte

Ich selbst mag es, einer Frau, die ich liebe, regelmäßig Blumen zu schenken oder sie tagsüber völlig unerwartet in den Arm zu nehmen, um ihr zu sagen, wie hübsch sie ist. Kleine Aufmerksamkeiten eben, die keiner großen Arbeit bedürfen.

Aber immer wieder beobachte ich in meinem Alltag, wie Männer als auch Frauen Dinge in ihrer Beziehung als völlig normal hinnehmen – und ihren Partner eher wie eine Zahnbürste behandeln, der man ja auch keine besondere Aufmerksamkeit mehr schenkt.

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Dem Partner mal öfter „Danke sagen“

In einer Zeit von Facebook und anderen virtuellen Internet-Communities fällt es uns recht einfach, anderen Menschen zum Geburtstag zu gratulieren. Die Geburtstage sind meist elektronisch in Datenbanken hinterlegt. Unsere virtuellen Freunde werden automatisch daran erinnert, dass wir Geburtstag haben. Seitdem ich in diesen virtuellen Netzwerken aktiver bin, haben mir noch niemals zuvor so viele Menschen gratuliert, darunter auch Menschen, die ich niemals zuvor persönlich kennen gelernt habe. Zu oft sind es automatisierte Glückwünsche, die auch Stress bereiten, weil ich mir nicht dutzende eCards (elektronische Glückwunschkarten) oder jedes Happy-Birthday-Video bei Youtube anschauen kann.

Andererseits verlernen mehr und mehr Menschen einfach nur mal „Danke“ zu sagen.

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Warum Liebe, Respekt und Achtung in einer Partnerschaft wichtig sind

Folgendes, eher ungewöhnliches Editorial fand ich heute im E-Mailnewsletter „Mein-Finanzbrief“ (Ausgabe vom 18. Juli 2009):

Hallo und guten Tag,

letzte Woche ging unser Online Chefworkshop zu Ende.  Es war ein wunderbarer und sehr aufbauender Workshop. Außerdem waren Tina und ich am letzten Wochenende von unseren Söhnen David (19) und Daniel (18) zu einer Party in ihrem Bauwagen eingeladen worden.

Diesen Bauwagen haben sie in einer Gruppe von ca. 30-40 Jugendlichen zum Treffpunkt gemacht. Er steht ganz abseits, da stört laute Musik nicht und nun waren also die Eltern mit eingeladen, weil die Bauwagenkasse leer war und die Jungs und Mädels wieder mal Material zum ausbauen brauchten… und Eltern bringen Geld in die Kasse  😉

Warum erzähle ich das jetzt? Tina und ich waren sehr berührt davon, wie liebevoll diese vielleicht 30 jungen Menschen im Alter von ca. 15 – 23 Jahre miteinander umgingen. Es gab keine bösen Worte, alle wurden gleich behandelt, sie haben sich untereinander total nett, offen und freundlich begrüßt.

Jung und alt kamen ganz toll miteinander aus. Der Metzger vom Ort war nicht mehr wert, als der Jugendliche, der noch zur Schule ging oder ein Lehrling. Wir saßen lange zusammen, und davon abgesehen, dass die doch nicht im Ernst Rex Gildo auflegten, weil Sie dachten, dass uns ‚Gruftis‘ das gefällt war es ein sehr schönes Erlebnis für uns.

Ich weiß jetzt auch was ein RedBull/Wodka ist…  Schmeckt wie Gummibärchen, die man in Wasser aufgelöst. Muss ich nicht jeden Abend haben…

Ach so, was ich damit sagen will: Solange es Gruppen auf der Welt gibt, die sich so wie wir in den letzten 14 Tagen im Chefworkshop oder die Jungs und Mädels in ihrem Bauwagen freiwillig, in Liebe, gegenseitiger Achtung und Respekt zusammenfinden, wird es immer weiter gehen.

Krisen hin oder Krisen her, diese Gemeinschaften, ob nun kurzfristig oder auf Dauer angelegt, halten die Erde zusammen. Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Grüße von Stephan Kaiser

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