Schlechte Affären und guter Sex

30, 40, 50plus – ein tolles Alter. Vieles sieht man gelassener, macht viele Fehler nicht erneut, vor allem weiß man, was man will, beispielsweise beim Sex.

Aber weit gefehlt, wenn es um Liebe & Beziehung bei vielen Alleinstehenden geht.

Zahlreiche Singles in diesem Alter tummeln sich in Internet-Singlebörsen, oft mehrere Jahre, eine schlechte Affäre folgt der nächsten.

Über die ewige Suche nach dem „Mr. Right“ oder der „Mrs. Right“ … und ein mögliches Erfolgsrezept für eine zufriedene Partnerschaft.

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Selbstbetrug mit Internet-Singlebörsen und Kontaktanzeigen?

Foto: Jorma Bork, pixelio.de

Wer sehnt sich nicht nach einer erfüllten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, finden in den Kontaktanzeigen in Zeitschriften, über Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singlebörsen scheinbar die ideale Lösung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei häufig das Hauptargument für diesen gewählten Weg.

Oder die vielen technischen Möglichkeiten, die eine Hoffnung schüren, den idealen Partner zu finden. Dabei entpuppen wir uns selber häufig als Lügner und Selbstbetrüger, ohne es zu merken (ich spreche aus meiner Erfahrung). Sowohl Suchende als auch die, die darauf antworten. Selbst dann, wenn die kommerziellen Anbieter sich redliche Mühe geben, ihr Geschäft seriös zu gestalten. Sie sind aber nichts anderes als Verkäufer von Träumen. Wie Filmregisseure oder Schriftsteller von Liebesromanen. Und wir sind die Menschen, die ihr Glück im Äußeren suchen, oder?

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Können Bindungsängstliche wieder eine Beziehung eingehen?

Wenn ein bindungsängstlicher Mensch seine Bindungsangst erkannt und auch akzeptiert hat: Darf er oder sie nie wieder eine Beziehung eingehen?

Stefanie StahlStefanie Stahl: Das wäre ja eine unsinnige Forderung. Wichtig ist, sein Problem zu reflektieren. Wenn ich schon erkannt habe, dass ich unter Bindungsangst leide und verstehe, wie sich dies auf mein Verhalten auswirkt, dann bin ich ja schon einen großen Schritt weiter. Viele Betroffene gehen dann zum Beispiel die nächste Beziehung sehr viel offener an, indem sie die Karten von Anfang an auf den Tisch legen und ihrem – zukünftigen – Partner ihr Problem mitteilen. Hierdurch entsteht Transparenz und der Partner weiß schon mal, worauf er sich einlässt. Gleichwohl ist die Erkenntnis des Problems noch nicht dessen ganze Heilung. Folglich bemühen sich viele Bindungsängstliche, wenn sie ihrem Problem auf die Schliche gekommen sind, um Veränderung. Ich bekomme ständig Anfragen für Psychotherapie beziehungsweise Anfragen, ob ich Psychotherapeuten in der Nähe des Wohnortes empfehlen kann. Allerdings kann es auch, zumindest vorübergehend, eine vernünftige Lösung sein, sich von Liebesbeziehungen fernzuhalten, wenn man genau weiß, dass man ohnehin wieder davonlaufen beziehungsweise den Partner verletzen wird.


Lesen Sie im nächsten Teil, der am Montag erscheint:
Warum sind Bindungsängstliche in ihrem Leben erfolglos und lieblos?

Wie die Liebe an der Internet-Freiheit zugrunde geht …

Auf den ersten Blick scheint es so, als ob die Situation nie besser war: wer heute einen Partner sucht, für den sind Millionen potentieller Kandidaten nur wenige Mausklicks entfernt. In Singlebörsen, auf Chat-Plattformen und in sozialen Netzwerken sehen wir nicht nur das Foto, sondern auch den Musikgeschmack, die Lieblingsfilme und sogar gemeinsame Freunde. Man könnte sich so auf die Suche begeben, nach dem perfekten Partner. Aber können wir den finden? Auch wenn wir mit jemandem zusammen sind: das Vergleichen scheint nie aufzuhören, weil es in unserer vernetzten Welt immer möglich ist. Die Folge: das Denken, man könne noch jemanden finden, der besser zu einem passt, wird allgegenwärtig – und so wird auf der Suche nach der perfekten Liebe die Liebe selbst unmöglich.

Sven Hillenkamp, früher bei der »Zeit«, schrieb das Buch „Das Ende der Liebe“. Im Interview mit dem Internetradiosender detektor.fm erklärt er, warum.

Partner als Spiegel – Illusion einer freien Wahl

“Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist”, orakelt eine alte Volksweisheit. Demnach sind unsere Beziehungen kein Zufall: Wir ziehen genau die Partner an, die zu unseren eigenen psychischen Strukturen passen.

Auszug aus dem Buch „Der Andere ist nicht die Hölle“

von Dr. Barbara Kiesling

Alles begann in der Kindheit…

Viele Menschen haben in ihrer Kindheit irgendein Drama erlebt, welches schmerzhafte Eindrücke in ihrer Psyche hinterlassen hat. Da sie es damals nicht verarbeiten konnten, haben sie es verdrängt. Doch gerade Verdrängtes beeinflusst aus dem Unbewussten heraus unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen – so lange, bis das einstige Geschehen wieder gefühlt und integriert worden ist.

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Buchtipp: Simplify your love

Wer seinen Traumpartner beschreibt, denkt meistens zuerst an Aussehen und Alter. Attraktivität ist wichtig. Um jedoch den richtigen Partner für eine langfristige Beziehung zu finden, reicht das alleine nicht aus. Echte Verbundenheit und Nähe können nämlich nur entstehen, wenn auch die inneren Werte zueinander passen. Gut beraten bist du, wenn du dir über deine Beziehungswünsche im Klaren bist und diese bei deiner Suche berücksichtigen kannst. Und so geht’s:

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