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	<title>Die kleine Liebesfibel &#187; Partnersuche</title>
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	<description>Praxisratgeber für zufriedene und gesunde Partnerschaft</description>
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		<title>Der Selbstbetrug mit Internet-Singleb&#246;rsen und Kontaktanzeigen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morgengedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sehnt sich nicht nach einer erf&#252;llten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, &#252;ber Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singleb&#246;rsen scheinbar scheinbar die ideale L&#246;sung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei h&#228;ufig das Hauptargument f&#252;r diesen gew&#228;hlten Weg. Oder die technischen M&#246;glichkeiten, die Hoffnungen sch&#252;ren, den idealen Partner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sehnt sich nicht nach einer erf&#252;llten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, &#252;ber Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singleb&#246;rsen scheinbar scheinbar die ideale L&#246;sung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei h&#228;ufig das Hauptargument f&#252;r diesen gew&#228;hlten Weg. Oder die technischen M&#246;glichkeiten, die Hoffnungen sch&#252;ren, den idealen Partner zu finden. Dabei entpuppen wir uns sp&#228;ter h&#228;ufig als L&#252;gner und Selbstbetr&#252;ger, ohne es zu merken. Sowohl Suchende als auch die, die darauf antworten. Selbst dann, wenn die kommerziellen Anbieter sich redliche M&#252;he geben, ihr Gesch&#228;ft seri&#246;s zu gestalten. Sie sind aber nichts anderes als Verk&#228;ufer von Tr&#228;umen. Wie Filmregisseure und Schriftsteller von Liebesromanen. Und wir nichts anderes als die Menschen, die ihr Gl&#252;ck im &#196;u&#223;eren suchen.</p>
<p><span id="more-995"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vorweihnachtszeit und romantische Melancholie </span></p>
<p>Wenn wir uns Profile in den Internet-Singleb&#246;rsen anschauen, bestehend aus wichtigen Fragestellungen wie &#8220;Wie soll mein Traumpartner aussehen?&#8221; oder ausgekl&#252;gelten &#8211; von Psychologen entwickelten &#8211; Pers&#246;nlichkeitstests, sind es kritisch betrachtet Verf&#252;hrer zur L&#252;ge und zum Selbstbetrug, was nicht bedeutet, dass die Angebote schlecht beziehungsweise unseri&#246;s sind. Im Grunde genommen bed&#252;rfen aber nicht sie eines genauen Hinsehen, sondern die Angebote der Suchenden &#8211; vor allem in der Vorweihnachtszeit, wenn Romantik und Melancholie Hochkonjunktur haben:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Wer annonciert und vor allem warum? Welche Menschen sind das? Was steckt dahinter?</span></p>
<ul>
<li>aus Angst, nicht alleine sein zu k&#246;nnen, manchmal sogar aus der Not des &#8220;Verlassen <em>seins</em>&#8220;,</li>
<li>aus Wut und Frust auf den oder die Ex,</li>
<li>aus Angst vor fester Bindung, auf Abstand halten, per E-Mail, ohne das Bed&#252;rfnis nach tats&#228;chlicher N&#228;he,</li>
<li>durch gesellschaftlichen Druck durch Freunde, Arbeitgeber, Eltern,</li>
<li>aus romantisch verkl&#228;rten Gr&#252;nden, der Suche nach dem Traumprinzen oder nach der Traumprinzessin, selbst noch mit 40plus,</li>
<li>aus krankhaften Gr&#252;nden, Sucht wie nach Abh&#228;ngigkeitsbeziehungen und Sex, die Sucht nach altem Schmerz und Verletzung,</li>
<li>aus Einsicht, aber therapeutischen Gr&#252;nden, um alten Schmerz mit dem neuen Partner zu &#252;berwinden,</li>
<li>aus scheinbarer &#8220;Notgeilheit&#8221;, die eher dem verzweifelten Versuch von k&#246;rperlicher N&#228;he entspricht,</li>
<li>aus Liebe f&#252;r den oder die Ex, mit der Hoffnung mit dem neuen Partner das alte, negative aus der Beziehung zu &#252;berwinden,</li>
<li>aus Geldnot oder anderweitigen materialistischen Dingen,</li>
<li>&#8230; aus einer nat&#252;rlichen Einsamkeit mit der Hoffnung auf diesem Wege den richtigen Partner zu finden.</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Geldbeutel und Seele leer</span></p>
<p>W&#252;rde ich eine Umfrage starten, w&#252;rden vermutlich die meisten Teilnehmer an der Umfrage den letzten Punkt ankreuzen &#8211; und sich in der Realit&#228;t anders verhalten. Zwischen unserem Wunschdenken und der Realit&#228;t klaffen im heutigen Zeitalter immer gr&#246;&#223;ere L&#252;cken, deren Schlie&#223;ung durch Konsum versprochen wird. Reine Liebe hat sich zum kommerziellen Produkt entwickelt. Ob durch den &#8220;Markt der Single-B&#246;rsen&#8221;, Ersatzbefriedigung und tr&#252;gerische Hoffnungen wie so manchem esoterischen Workshop, der Heilung und Liebe verspricht. Die Virtualit&#228;t &#8211; das Nicht-Vorhandene &#8211; weckt unsere tiefsten W&#252;nsche und Bed&#252;rfnisse und gibt uns f&#252;r wenige Minuten eine Hoffnung und Befriedigung, auch wenn der Geldbeutel dabei so leer wird wie unsere Seele.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erwachsen werden mit dem lieben Christkind</span><br style="font-weight: bold;" /><br />
Was ist aber, wenn wir bei uns selbst anfangen? Dabei lernen, uns wieder an Urbed&#252;rfnisse zu besinnen? Schauen, was wir brauchen, nicht das, was wir scheinbar wollen? Wenn wir bewusst leben, statt virtuell von Maschinen abh&#228;ngig zu werden &#8211; wie im Internet? Die Angst vor der N&#228;he &#252;berwinden, uns einlassen und wieder loslassen k&#246;nnen, wenn es nicht das ist, was wir brauchen? Auf Kontaktanzeigen verzichten, um im Alltag die Augen offen zu halten. Auch wenn uns die Bilder im Hirn manchmal einen Streich spielen, uns eher an den Sch&#246;nheitsidealen und Wunschzetteln fest klammern, statt die Liebe zu sp&#252;ren, die uns Menschen geben k&#246;nnen, die scheinbar &#8211; auf den ersten Blick &#8211; nicht unserem Geschmack (oder dem, der Freundinnen und Freunde) entsprechen? Was w&#228;re, wenn wir in unsere Seele schauen und alten Beziehungsschmerz &#8211; oder den, den wir vielleicht durch unsere Eltern kennen &#8211; nicht mehr in Beziehungen tragen w&#252;rden, unseren Partnern Vorw&#252;rfe machen? Was tut mehr weh? Sich eine Auszeit f&#252;r sich selbst zu g&#246;nnen, um alten Ballast abzuwerfen, seelisch aufzur&#228;umen &#8211; oder 20 Euro monatlich zu opfern, um den idealen Partner zu finden? Die, denen es finanziell an nichts mangelt, werden sich vielleicht f&#252;r den zweiten Punkt entscheiden. Mit allen Konsequenzen. Sie werden stets kontrollieren und manipulieren; Argument: Hauptsache, mein Geld ist gut investiert. So lange, wie sie glauben, dass es funktioniert und bis sie so leiden, weil sie feststellen, dass ihr Kartenhaus und ihre Lebensl&#252;ge zusammen gefallen ist. Wie die L&#252;ge vom Christkind, dem wir viele Jahre die Wunschzettel geschickt haben, bis wir gemerkt haben, dass er bei unseren Eltern gelandet ist, denen wir teilweise noch heute ihre W&#252;nsche erf&#252;llen; auch wenn sie l&#228;ngst tot oder so alt sind, dass sie es l&#228;ngst vergessen haben. Er-wachsen werden bedeutet wohl nicht so zu tun, als seien wir erwachsen, sondern das Wachsen Tag f&#252;r Tag zu leben, ob mit 30, 40 oder 60 Menschenjahren.</p>
<p>Frohe Advents- und Feiertage!</p>
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		<title>Partner als Spiegel &#8211; Illusion einer freien Wahl</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 10:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Barbara Kiesling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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“Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist”, orakelt eine alte Volksweisheit. Demnach sind unsere Beziehungen kein Zufall: Wir ziehen genau die Partner an, die zu unseren eigenen psychischen Strukturen passen.

Viele Menschen haben in ihrer Kindheit irgendein Drama erlebt, welches schmerzhafte Eindr&#252;cke in ihrer Psyche hinterlassen hat. Da sie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://liebesfibel.de/wp-content/uploads/love-ganseblamchen.jpg"><img class="size-medium wp-image-242 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px 10px; width: 180px; height: 135px;" title="Love - G&#228;nsebl&#252;mchen" src="http://liebesfibel.de/wp-content/uploads/love-ganseblamchen.jpg" border="0" alt="" width="180" height="135" align="left" /></a></p>
<p><em>“Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist”, orakelt eine alte Volksweisheit. Demnach sind unsere Beziehungen kein Zufall: Wir ziehen genau die Partner an, die zu unseren eigenen psychischen Strukturen passen.<br />
</em></p>
<p>Viele Menschen haben in ihrer Kindheit irgendein Drama erlebt, welches schmerzhafte Eindr&#252;cke in ihrer Psyche hinterlassen hat. Da sie es damals nicht verarbeiten konnten, haben sie es verdr&#228;ngt. Doch gerade Verdr&#228;ngtes beeinflusst aus dem Unbewussten heraus unsere Gedanken, Gef&#252;hle und Handlungen – so lange, bis das einstige Geschehen wieder gef&#252;hlt und integriert worden ist. In der Regel sind verdr&#228;ngte Inhalte aber auch noch f&#252;r Erwachsene so be&#228;ngstigend, dass sich Widerst&#228;nde gegen eine Bewusstmachung regen. Eine Form dieser Abwehr ist die Projektion. Die verdr&#228;ngten Anteile werden hierbei nach au&#223;en projiziert. Das bedeutet: Wir k&#246;nnen einige unserer – vor allem ungeliebten – Anteile nicht wahrnehmen, sondern wir “entdecken” diese vielmehr bei einem anderen Menschen. Wom&#246;glich emp&#246;ren wir uns &#252;ber dessen Verhalten – vollkommen blind daf&#252;r, dass uns gerade jene Eigenschaft selbst zu Eigen ist. Als “Leinwand” f&#252;r solche Projektionen eignet sich besonders der Partner in einer Paarbeziehung. Von daher k&#246;nnte jeder Partner in seiner Spiegelfunktion sehr zu unserer Selbsterkenntnis beitragen. Denn bei ihm k&#246;nnen wir am ehesten all das erkennen, was wir bei uns selbst nicht wahrzunehmen verm&#246;gen.</p>
<p><span id="more-233"></span></p>
<p><strong>Die fiktive Kontaktanzeige<br />
</strong><br />
Mit einer einfachen &#220;bung lassen sich wichtige Informationen &#252;ber die eigene Person gewinnen, die die oben aufgestellte Behauptung verst&#228;ndlich machen. Hierzu m&#252;ssen als erstes all die Eigenarten aufgelistet werden, die beim Partner am meisten st&#246;ren. Man kann diese Liste auch mit den als abtr&#228;glich erlebten Eigenschaften fr&#252;herer Partner erg&#228;nzen. Hat man auf diese Weise eine ausreichende Anzahl missliebiger Eigenschaften zusammengetragen, so kann man damit nun eine fiktive Kontaktanzeige formulieren. Hier ein extremes Beispiel:</p>
<p><em>Ich suche einen Partner, der unzuverl&#228;ssig ist und sich gehen l&#228;sst. Er sollte m&#246;glichst aggressiv sein und wenig Interesse f&#252;r mich zeigen. Vor allem sollte er liebesunf&#228;hig sein.<br />
</em><br />
Die betr&#252;bliche Erkenntnis dieser &#220;bung ist, dass man genau die Anzeige, die durch die &#220;bung entstanden ist, urspr&#252;nglich einmal tats&#228;chlich aufgegeben hat. Nicht mit Tinte auf Papier und nat&#252;rlich auch nicht bei einem Zeitungsverlag. Vielmehr hat man unbewusst nach einem Partner Ausschau gehalten, dessen spezifisches Verhalten einen Reifegrad widerspiegelt, der ungef&#228;hr dem eigenen entspricht. Denn eine Beziehung kommt nur mit Partnern zustande, die sich auf einem ann&#228;hernd &#228;hnlichen Entwicklungsniveau befinden. Anderenfalls w&#252;rde sich die Beziehung schnell wieder aufl&#246;sen. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die Partner in einer Partnerschaft hinsichtlich ihrer psychischen Reife immer “ebenb&#252;rtig” sind, auch wenn sich dies ganz unterschiedlich &#228;u&#223;ern mag.<br />
So unerfreulich das Ergebnis dieser &#220;bung f&#252;r manche auch immer ausgefallen sein mag, so ist die damit einhergehende Erkenntnis doch sehr f&#246;rderlich: Denn sobald sich jemand dieser Zusammenh&#228;nge bewusst wird, beginnt bei ihm bereits ein Ver&#228;nderungsprozess. Solange diese Bewusstwerdung noch nicht m&#246;glich ist, wird er – trotz aufrichtig gemeinter gegenteiliger Beteuerungen – immer wieder entsprechende Partner anziehen. Der Mensch kann es n&#228;mlich keineswegs kontrollieren, in wen er sich verliebt und wen er sich als Partner “auserw&#228;hlt”.</p>
<p><strong>Partnerwahl ist keine Partner-Wahl</strong></p>
<p>Die Bezeichnung “Partnerwahl” ist grunds&#228;tzlich irref&#252;hrend, denn nach den derzeitigen Erkenntnissen gr&#252;ndet sich diese “Wahl” auf keine freie, bewusste Entscheidung. Vielmehr sind an der “Wahl” eines Partners im Wesentlichen unbewusste Mechanismen beteiligt. Im Kindesalter werden wir auf das Bild der uns nahestehenden Menschen gepr&#228;gt. Dadurch reagieren wir unser ganzes Leben lang auf Menschen, die diesem Bild &#228;hneln.<br />
Sp&#228;testens seit Konrad Lorenz aufgrund seiner bekannten Studien mit Graug&#228;nsen und Enten die Auswirkungen fr&#252;her Pr&#228;gung bei Lebewesen nachweisen konnte, wissen wir, dass bestimmte Merkmale von Menschen, auf die wir unser erstes – sexuelles – Interesse richten, auch sp&#228;ter mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Anziehung auf uns aus&#252;ben werden. Das bedeutet, dass meist nach einem Partner Ausschau gehalten wird, der von der psychischen Struktur her den Eltern gleicht.<br />
Auch die eigenen psychischen Strukturen – sowie die damit verbundenen unbewussten Konflikte – spielen eine zentrale Rolle. In erster Linie f&#252;hlen wir uns immer dann zu einem fremden Menschen hingezogen, wenn er uns in irgendeiner Hinsicht gleicht. Wenn der andere in uns etwas ber&#252;hrt und somit eine Resonanz ausl&#246;st, entsteht das Gef&#252;hl der Gewissheit: Das ist er! Das ist die Person, auf die ich immer gewartet habe.<br />
H&#228;ufig wird auch ein Partner “gew&#228;hlt”, der in Bereichen, in denen eigene Tendenzen zur Entfaltung dr&#228;ngen, bereits entwickelter ist. Denn sobald ein Partner die eigenen Ideale bereits verwirklicht hat, &#252;bt er damit eine Vorbildfunktion aus. Bislang noch latente Eigenschaften k&#246;nnen durch die Verbindung mit ihm m&#252;heloser an die Oberfl&#228;che gelangen. In diesem Fall hat der Partner die Funktion eines “Entwicklungshelfers”.</p>
<p><strong>Die F&#228;higkeit sensibler Wahrnehmung<br />
</strong><br />
&#196;u&#223;ere Merkmale der Partner spielen meist eine untergeordnete Rolle. Wir haben zwar ein eingespeichertes Raster, nach dem wir beispielsweise Gesichter beurteilen. Doch im Wesentlichen reagieren wir auf psychische Komponenten. Diese nehmen wir unbewusst durch die Signale auf, die andere aussenden. Hierbei wird eine untr&#252;gliche Intuition wirksam. Mit unserem sensiblen Wahrnehmungsapparat k&#246;nnen wir fast augenblicklich alles von unserem Gegen&#252;ber wahrnehmen. Bereits beim ersten Zusammentreffen werden in k&#252;rzester Zeit alle relevanten Informationen in Erfahrung gebracht. Der erste Eindruck erweist sich deshalb oft als erstaunlich treffsicher. Wir sind uns gar nicht dar&#252;ber im Klaren, dass es uns tats&#228;chlich m&#246;glich ist, in den ersten Minuten nicht nur Vordergr&#252;ndiges, sondern den ganzen Menschen zu erfassen. Sein Sprechverhalten, seine K&#246;rpersprache und seine Reaktionen bilden insgesamt eine Melodie, auf die wir schneller reagieren, als wir sie gedanklich erleben und in Worte fassen k&#246;nnten. Der Beweis daf&#252;r sind Partnerschaften, die aufgrund von “Liebe auf den ersten Blick” entstanden sind. Sie unterscheiden sich in keiner Weise von jenen, die aus einer allm&#228;hlich entstandenen Verliebtheit hervorgegangen sind.</p>
<p><strong>Konfliktl&#246;sung durch Bewusstheit<br />
</strong><br />
Wer die Mechanismen gegenseitiger Anziehung erkannt hat, bleibt nicht l&#228;nger in gegenseitigen Schuldzuweisungen gefangen. Im Falle eines anhaltenden Paarkonflikts kann sich fortan jeder die Spiegelfunktion des Partners vor Augen halten und sich daran erinnern, dass durch das Verhalten des Gegen&#252;bers lediglich eigene innere Anteile gespiegelt werden. Mit diesem Wissen brauchte niemand mehr seinen Partner anzufeinden.<br />
Schlie&#223;lich w&#252;rde man denjenigen f&#252;r unzurechnungsf&#228;hig halten, der pl&#246;tzlich sein Spiegelbild beschimpft, nur weil es ihm zeigt, dass er etwas auf der Nase hat, was dort nicht hingeh&#246;rt. Bei einem “richtigen” Spiegel ist man froh, durch die von au&#223;en kommende Information die M&#246;glichkeit zu erhalten, willkommene und unwillkommene Aspekte eines ansonsten unsichtbaren Bereichs wahrnehmen zu k&#246;nnen.<br />
In gleichem Ma&#223;e m&#252;sste sich jeder der Spiegelfunktion seines Partners bewusst werden. Diese Bewusstwerdung w&#252;rde eine momentan noch unvorstellbare Wandlung in Paarbeziehungen bewirken. Statt sich &#252;ber den Partner zu beklagen, w&#252;rde man ihn pl&#246;tzlich mit anderen Augen sehen, in dem jeweiligen Wissen, dass dieser mit seinem Verhalten wichtige Informationen &#252;ber die eigene Person bereith&#228;lt. Auch wenn einem diese nicht immer gefallen.</p>
<p><small>Foto: &#8220;Love &#8211;  G&#228;nsebl&#252;mchen&#8221; von Monica Sulc, www.photocase.com</small></p>
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		<title>Buchtipp: Simplify your love</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 17:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wer seinen Traumpartner beschreibt, denkt meistens zuerst an Aussehen und Alter. Attraktivit&#228;t ist wichtig. Um jedoch den richtigen Partner f&#252;r eine langfristige Beziehung zu finden, reicht das alleine nicht aus. Echte Verbundenheit und N&#228;he k&#246;nnen n&#228;mlich nur entstehen, wenn auch die inneren Werte zueinander passen. Gut beraten bist du, wenn du dir &#252;ber deine Beziehungsw&#252;nsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://liebesfibel.netzforum.de/wp-content/uploads/21xg6lt82kl_sl160_aa115_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-155" title="21xg6lt82kl_sl160_aa115_" src="http://liebesfibel.netzforum.de/wp-content/uploads/21xg6lt82kl_sl160_aa115_.jpg" alt="" width="115" height="115" /></a></p>
<p>Wer seinen Traumpartner beschreibt, denkt meistens zuerst an Aussehen und Alter. Attraktivit&#228;t ist wichtig. Um jedoch den richtigen Partner f&#252;r eine langfristige Beziehung zu finden, reicht das alleine nicht aus. Echte Verbundenheit und N&#228;he k&#246;nnen n&#228;mlich nur entstehen, wenn auch die inneren Werte zueinander passen. Gut beraten bist du, wenn du dir &#252;ber deine Beziehungsw&#252;nsche im Klaren bist und diese bei deiner Suche ber&#252;cksichtigen kannst. Und so geht&#8217;s:</p>
<p><span id="more-128"></span></p>
<p>Jeder von uns hat Werte, die ihm besonders wichtig sind. Beispiele sind Ehrlichkeit, Kreativit&#228;t, Humor oder Verl&#228;sslichkeit. &#220;berpr&#252;fe einfach deine eigenen Werte und &#252;berlege, welche von ihnen du in einer Beziehung auf gar keinen Fall missen m&#246;chtest. Au&#223;erdem gibt es sicher Eigenschaften, die du absolut nicht akzeptieren kannst. Beispiele daf&#252;r w&#228;ren: Aggressivit&#228;t, Eifersucht oder Tr&#228;gheit. Trage nun die wichtigsten positiven und negativen Merkmale zusammen.</p>
<p>Nun hast du ein Profil erstellt und wei&#223;t genau, nach wem du suchst!</p>
<p>Diese Auswahl kannst du zur Grundlage deiner weiteren Partnersuche machen. Du solltest auch nicht wesentlich davon abweichen. Denn: Stimmt ihr in euren wesentlichen Prinzipien nicht &#252;berein, sind gr&#246;&#223;ere Konflikte vorprogrammiert, die h&#228;ufig nicht zu &#252;berbr&#252;cken sind.<br />
Dieser Tipp stammt &#252;brigens aus dem Buch von Marion und Werner Tiki K&#252;stenmacher &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Simplify-your-love-Gemeinsam-gl%C3%BCcklicher/dp/3593381435/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1220810785&amp;sr=8-1">Simplify your love</a>&#8221; &#8211; &#8220;Gemeinsam einfacher und gl&#252;cklicher leben&#8221;, das im Campus Verlag erschienen ist und zahllose, erstaunlich einfache Tipps rund um das Thema Liebe bietet.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung von <a title="Bildkontakte" href="http://www.bildkontakte.de">BILDKONTAKTE</a></p>
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