Sich zu schnell auf neue Beziehungen einlassen

Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de
Scherben bringen nicht immer Glück. Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

 

Lernen wir einen neuen Menschen kennen, und fühlen wir uns mit ihm geborgen und wohl, der Sex ist auch noch verdammt gut und es bestehen gemeinsame Interessen, ja, wer möchte diesen Menschen sofort wieder gehen lassen?

Lebenslanges Lernen als Voraussetzung

Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die sich fragen, warum sie nie den/die Richtige(n) finden. Dieser Beitrag richtet sich auch an die Menschen, deren Beziehungen immer wieder aufs neue zerbrechen – viele davon sehr schmerzhaft. Ebenso an die Menschen, die trotz zahlreicher sexueller Affären sich tief im Herzen sehnsüchtig einen festen Partner wünschen, aber nicht über die Bettkante hinaus kommen. Sowie an die Menschen, die Polyamorie mit Sex-Freundschaften (engl. „Fuck Buddies“) verwechseln, sich in Wirklichkeit aber Nähe und Verbindlichkeit herbei sehnen – einen einzigen Menschen, der Freund, Liebhaber und Partner zugleich sein kann. Aber auch an die Menschen, die immer wieder in Abhängigkeiten geraten, die in einem Disaster enden.

Wer sich nach einer zufriedenen, längeren Partnerschaft sehnt, muss lernen…statt nur hedonistischen Spaß zu suchen. Und sich von der Vorstellung lösen, dass eine zufriedene, stabile Partnerschaft von alleine entsteht, nur weil der Sex am Anfang gut läuft.

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Serie „Wer passt zu wem?“ – Als Dossier downloaden (PDF)

Die Artikelserie zum Thema ‚Partnerwahl – Wer passt zu wem?‘ ist nun auch als Dossier im Format PDF bei uns erschienen.

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  Partnerwahl - Wer passt zu Wem?
Wer passt eigentlich zu wem? Warum sind Erotik, Sex und Liebe völlig unterschiedliche Dinge? Sollten wir unseren klassischen Beziehungsmodelle mal hinterfragen? Meint Psychologe Volker Drewes in diesem Interview. 14 Fragen von Liebesfibel-Herausgeber Jürgen Christ an Volker Drewes.
» Größe:  171,9 KiB
» Datum: 11. Februar 2014 (letzte Aktualisierung)
» Abrufe: 8.018

 

Reift-trifft-Jung.de:
Nichts für Frauen über 30

RTJ-Screenshot

Wie der Name schon sagt: Die Partnerbörse ‚Reift-trifft-Jung‘ bringt ältere Herren und junge Damen zusammen. Männer lieben bekanntlich jüngere Frauen. Und so mancher Ehemann verlässt im gesetzteren Alter seine Partnerin zugunsten einer wesentlich jüngeren Frau. Ein kleines Porträt über die Internet-Singlebörse Reif-trifft-Jung.

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Nichts für Frauen über 30“
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Single-Umfrage: Frauen zu anspruchsvoll und Männer zu schüchtern

Warum sollte sich ein Single-Mann nicht mal selbst Blumen schenken?Foto: Alex
Warum sollte sich ein Single-Mann nicht mal selber Blumen schenken?
Foto: Alex

Rund 20 Millionen Männer und Frauen in Deutschland sind – nach Schätzung der Singlebörse Elitepartner – aktuell Single. Warum aber sind so viele Menschen Single? In der ElitePartner-Studie verrieten mehr als 4000 Alleinstehende, warum sie keinen Partner haben.

Die Antwort habe ich bei Frauen ja schon immer geahnt und auch desöfteren darüber geschrieben: Der häufigste Grund sind zu hohe Ansprüche!

Die Suche nach dem perfekten Partner, dem Mr. Right und Traumprinzen, der eierlegenden Wollmilchsau!

Die gute Nachricht:
Mehr als jeder zweite Single ist zurzeit gern allein, wünscht sich aber irgendwann wieder eine Beziehung.

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Worauf es bei der Partnerwahl ankommt!

Foto: Joma Bork, pixelio.de
Foto: Joma Bork, pixelio.de

Heute fand ich einen netten Artikel zur Partnerwahl und Internet-Singlebörsen bei Freizeitcafé, der einige witzige und nachdenkenswerte Zitate enthält.

Wie von Julia Beyer, Bloggerin zum Thema „Single in der Großstadt„:

Ich lebe mein Leben, so wie es mir gefällt und treffe ich auf jemanden, der mir gefällt, wird man sehen, wo das hinführen wird. Sicherlich muss man viele Frösche küssen, aber ich muss nicht den ganzen Teich vögeln!

 

Froschteich voller Prinzen?
Ein Froschteich voller Prinzen?
Foto: Alex

 

oder – wie von einem anonymen, weiblichen Forumsmitglied zitiert:

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Partnersuche: Tipps für Suchende in Internet-Singlebörsen

Internet-Singlebörsen haben ihre Vor- und Nachteile.

Der ehemalige ZEIT-Redakteur Sven Hillenkamp schreibt in seinem Buch „Wie die Liebe an der Internet-Freiheit zugrunde geht“:

„Auf den ersten Blick scheint es so, als ob die Situation nie besser war: wer heute einen Partner sucht, für den sind Millionen potentieller Kandidaten nur wenige Mausklicks entfernt.

In Singlebörsen, auf Chat-Plattformen und in sozialen Netzwerken sehen wir nicht nur das Foto, sondern auch den Musikgeschmack, die Lieblingsfilme und sogar gemeinsame Freunde. Man könnte sich so auf die Suche begeben, nach dem perfekten Partner.

Aber können wir den finden?

Auch wenn wir mit jemandem zusammen sind: das Vergleichen scheint nie aufzuhören, weil es in unserer vernetzten Welt immer möglich ist. Die Folge: das Denken, man könne noch jemanden finden, der besser zu einem passt, wird allgegenwärtig – und so wird auf der Suche nach der perfekten Liebe die Liebe selbst unmöglich.“

——–

Frage an Diplom-Psychologe Volker Drewes:


Welche abschließenden Tipps würden Sie daher Menschen für die Partnersuche im Internet geben, damit die Partnerwahl nicht in einer Supermarkt- und Wegwerfmentalität endet? Sondern eher mit Nachhaltigkeit, ähnlich wie bei der Wahl von Bio-Produkten.

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Was steckt hinter einem Persönlichkeitstest bei Internet-Singlebörsen?

Sie haben in sechsjähriger Arbeit den Persönlichkeitstest und das Matching-Verfahren von Elitepartner.de entwickelt. Was war für Sie besonders knifflig und schwierig daran, warum hat es 6 Jahre gedauert? Können Sie konkrete Beispiele nennen?

 

Dipl.-Psych. Volker Drewes antwortet...

Volker Drewes: Nun, die Entwicklung des Elitepartner-Tests und des Matchingverfahrens – denn es handelt sich ja dabei um zwei unterschiedliche Instrumente, hat nicht 6 Jahre gedauert. Die reine Entwicklungszeit hat sich ungefähr über drei Jahre hingezogen; Vorbereitung mit Hilfe von Pretests und folgende Anpassungen eingerechnet. Aber auch danach wurde das Verfahren laufend optimiert. Dies ist natürlicherweise dadurch möglich geworden, dass immer mehr Probanden in die Datenbank aufgenommen werden konnten. Somit hat sich auch die Ausgangslage für eine Optimierung des Verfahrens fortlaufend verbessert.

Wichtige Faktoren:
Kommunikation, Konflikt- und Stressbewältigung, Lebensziele und Interessen

Die Schwierigkeit bei der Erstellung eines solchen Persönlichkeitsstests (Aufgabe 1) besteht in erster Linie darin, die Komplexität der Wirklichkeit – in diesem Fall die Dauer und Qualität von Paarbeziehungen – in möglichst einfacher Form abzubilden. Und zwar so abzubilden, dass sie wissenschaftlichen Standards genügt. Diese Standards sind die so genannten Testkriterien, wie Objektivität, Reliabiltät und Validität (kann man bei Wiki alles googeln :-)).

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