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Jürgen
In einer Zeit von Facebook, studiVZ und anderen virtuellen Internet-Communities fällt es uns recht einfach, anderen Menschen zum Geburtstag zu gratulieren. Die Geburtstage sind meist elektronisch in Datenbanken hinterlegt. Unsere virtuellen Freunde werden automatisch daran erinnert, dass wir Geburtstag haben. Seitdem ich in diesen virtuellen Netzwerken aktiver bin, haben mir noch niemals zuvor so viele Menschen gratuliert, darunter auch Menschen, die ich niemals zuvor persönlich kennen gelernt habe. Zu oft sind es automatisierte Glückwünsche, die auch Stress bereiten, weil ich mir nicht dutzende eCards (elektronische Glückwunschkarten) oder jedes Happy-Birthday-Video bei Youtube anschauen kann.
Andererseits verlernen mehr und mehr Menschen einfach nur mal “Danke” zu sagen.
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Jürgen
„Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen – er wird allein sein.
Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der – Teil eines Ganzen – zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein – wie im Tod – sondern lebendig als Mensch unter Menschen.”
Richard Beauvais (1964)
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Jürgen
Tausende katholische Priester und Bischöfe haben in den letzten Jahrzehnten weltweit zahlreiche Kinder sexuell missbraucht. Mit dem Wissen, der Duldung und unter dem Schutz der katholischen Kirche. Dennoch fordert der Papst einen strengen staatlichen Eingriff. Die Kirchenoberhäupter haben in ihrem eigenen Staat – dem Vatikanstaat – gesetzlich allerdings abgesichert, dass Sex mit Kindern ab 12 Jahren erlaubt ist. Was ist dann eigentlich ’sexueller Missbrauch’? Eine kulturelle und gesetzliche Definitionsfrage? Eine Frage von Macht und Ohnmacht?
Dazu ein Artikel aus der konservativen Zeitung ‘DIE WELT’:
Vatikan erlaubt Sex mit Kindern ab zwölf Jahren
Von Lucas Wiegelmann 24. April 2010, 16:49 Uhr
Der Vatikanstaat hat in Europa das niedrigste Schutzalter für Kinder. Es liegt bei 12 Jahren, in Deutschland dagegen bei 14 und in der Schweiz bei 16. Das Schutzalter legt fest, wie alt ein Kind mindestens sein muss, damit Erwachsene und Jugendliche sexuelle Beziehungen mit ihm haben dürfen. …. weiterlesen
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Jürgen
Das E-Book “Die kleine Liebesfibel” wurde in der Version 2.9 um das Kapitel “12 Fragen und 12 Antworten zur Beziehungssucht an Dr. Barbara Kiesling” ergänzt.
Diese Fragen und Antworten erschienen bereits hier als einzelne Blogartikel zur Beziehungssucht, sind aber auch gesammelt als Dossier im Format PDF abrufbar.
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Wer sehnt sich nicht nach einer erfüllten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, über Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singlebörsen scheinbar scheinbar die ideale Lösung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei häufig das Hauptargument für diesen gewählten Weg. Oder die technischen Möglichkeiten, die Hoffnungen schüren, den idealen Partner zu finden. Dabei entpuppen wir uns später häufig als Lügner und Selbstbetrüger, ohne es zu merken. Sowohl Suchende als auch die, die darauf antworten. Selbst dann, wenn die kommerziellen Anbieter sich redliche Mühe geben, ihr Geschäft seriös zu gestalten. Sie sind aber nichts anderes als Verkäufer von Träumen. Wie Filmregisseure und Schriftsteller von Liebesromanen. Und wir nichts anderes als die Menschen, die ihr Glück im Äußeren suchen.
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Über das Liebesleben im geeinten Deutschland
Die Online-Partneragentur Parship hat 20 Jahre nach dem Mauerfall Amüsantes und Spannendes über das Liebesleben in Ost- und Westdeutschland zusammengetragen
Ostdeutsche gehen freizügiger mit dem Thema Sex um. Die Westdeutschen sind verklemmt. Wenn es um die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern geht, hält sich auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung so manches Klischee hartnäckig in den Köpfen. Aber wie ticken Ost- und Westdeutsche in Sachen Liebe, Partnersuche und Partnerschaft tatsächlich? Nachdem Liebesbeziehungen zwischen Ost und West mittlerweile Normalität im geeinten Deutschland sind, wird es langsam Zeit, alte Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. Im Rahmen der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Single- und Partnerstudie 2009 hat Parship, Deutschlands und Europas führende Online-Partneragentur (www.parship.de), Besonderheiten aus Ost und West herausgefunden.
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Folgendes, eher ungewöhnliches Editorial fand ich heute im E-Mailnewsletter “Mein-Finanzbrief” (Ausgabe vom 18. Juli 2009):
Hallo und guten Tag,
letzte Woche ging unser Online Chefworkshop zu Ende. Es war ein wunderbarer und sehr aufbauender Workshop. Außerdem waren Tina und ich am letzten Wochenende von unseren Söhnen David (19) und Daniel (18) zu einer Party in ihrem Bauwagen eingeladen worden.
Diesen Bauwagen haben sie in einer Gruppe von ca. 30-40 Jugendlichen zum Treffpunkt gemacht. Er steht ganz abseits, da stört laute Musik nicht und nun waren also die Eltern mit eingeladen, weil die Bauwagenkasse leer war und die Jungs und Mädels wieder mal Material zum ausbauen brauchten… und Eltern bringen Geld in die Kasse
Warum erzähle ich das jetzt? Tina und ich waren sehr berührt davon, wie liebevoll diese vielleicht 30 jungen Menschen im Alter von ca. 15 – 23 Jahre miteinander umgingen. Es gab keine bösen Worte, alle wurden gleich behandelt, sie haben sich untereinander total nett, offen und freundlich begrüßt.
Jung und alt kamen ganz toll miteinander aus. Der Metzger vom Ort war nicht mehr wert, als der Jugendliche, der noch zur Schule ging oder ein Lehrling. Wir saßen lange zusammen, und davon abgesehen, dass die doch nicht im Ernst Rex Gildo auflegten, weil Sie dachten, dass uns ‘Gruftis’ das gefällt war es ein sehr schönes Erlebnis für uns.
Ich weiß jetzt auch was ein RedBull/Wodka ist… Schmeckt wie Gummibärchen, die man in Wasser aufgelöst. Muss ich nicht jeden Abend haben…
Ach so, was ich damit sagen will: Solange es Gruppen auf der Welt gibt, die sich so wie wir in den letzten 14 Tagen im Chefworkshop oder die Jungs und Mädels in ihrem Bauwagen freiwillig, in Liebe, gegenseitiger Achtung und Respekt zusammenfinden, wird es immer weiter gehen.
Krisen hin oder Krisen her, diese Gemeinschaften, ob nun kurzfristig oder auf Dauer angelegt, halten die Erde zusammen. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
Grüße von Stephan Kaiser
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