Partnerschaft: Was ist überhaupt erotische Liebe, was nicht?

Foto: Klaus Steves, pixelio.de
Foto: Klaus Steves, pixelio.de

Wer sich sehr oft darüber beklagt, immer an den Falschen zu geraten, macht offenbar etwas nicht richtig.

Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, wird auch in einer Partnerschaft glücklich sein, oder?

Wer stets eine perfekte, glückliche Beziehung sucht, wird auch stets enttäuscht, sich schon bald wieder verlassen fühlen, vielleicht vor Wut schnauben – und erneut den Mangel spüren, den man mit einer Beziehung (unbewusst) ausgleichen wollte.

Vielleicht die fehlende Aufmerksamkeit, die einem als Kind zu teil wurde. Ein Mangel an Liebe. Später – als Erwachsener – vor allem der Mangel an Selbstliebe. Sich selbst lieben zu lernen, ist eine schwierige Aufgabe, die viel Geduld erfordert, eine lebenslange Aufgabe, die aber keine Perfektion verlangt.

Manche Menschen ziehen es aber eher vor, in einer Traumwelt zu bleiben und beim scheitern einer neuen Beziehung dem oder der Ex alle Schuld zuzuweisen.

Und dann?
Immer wieder an die oder den Falschen …
„Same procedure as every year“.
Eine Endlosschleife!

Wer sich selbst lieben kann und – erst dann – die „Kunst der erotischen Liebe“ lernen möchte, sollte ein geduldiger Schüler sein und sich die Gedanken der Menschen anhören, die sich intensiv damit beschäftigt haben.

Einer von ihnen ist Erich Fromm, der 1957 sein Buch „Art of Loving“ (Die Kunst des Liebens) veröffentlichte. Darin benennt er fünf Formen der Liebe, unter anderem „Die erotische Liebe“.

Mit freundliche Genehmigung des Rowohlt-Verlages zitiere ich aus der deutschsprachigen Ausgabe bei uns im Blog aus diesem Kapitel. „Erotische Liebe – Was sie ist, was nicht“.

Viel Vergnügen!

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