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	<title>Die kleine Liebesfibel &#187; Einsamkeit</title>
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	<description>Praxisratgeber für zufriedene und gesunde Partnerschaft</description>
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		<title>Zahl der Singles auf &#252;ber 17 Mio. angestiegen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 17:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien / Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland leben immer mehr Menschen als Single. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl von 16,5 Millionen im Jahr 2007 auf 17 Millionen im Jahr 2008. Die Zunahme fiel bei den M&#228;nnern deutlich h&#246;her aus als bei den Frauen, so die Statistiker. Der Anteil aller alleinstehenden M&#228;nner und Frauen macht inzwischen 21 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland leben immer mehr Menschen als Single. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl von 16,5 Millionen im Jahr 2007 auf 17 Millionen im Jahr 2008. Die Zunahme fiel bei den M&#228;nnern deutlich h&#246;her aus als bei den Frauen, so die Statistiker. Der Anteil aller alleinstehenden M&#228;nner und Frauen macht inzwischen 21 Prozent der Gesamtbev&#246;lkerung aus.</p>
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		<title>Der Selbstbetrug mit Internet-Singleb&#246;rsen und Kontaktanzeigen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morgengedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sehnt sich nicht nach einer erf&#252;llten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, &#252;ber Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singleb&#246;rsen scheinbar scheinbar die ideale L&#246;sung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei h&#228;ufig das Hauptargument f&#252;r diesen gew&#228;hlten Weg. Oder die technischen M&#246;glichkeiten, die Hoffnungen sch&#252;ren, den idealen Partner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sehnt sich nicht nach einer erf&#252;llten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, &#252;ber Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singleb&#246;rsen scheinbar scheinbar die ideale L&#246;sung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei h&#228;ufig das Hauptargument f&#252;r diesen gew&#228;hlten Weg. Oder die technischen M&#246;glichkeiten, die Hoffnungen sch&#252;ren, den idealen Partner zu finden. Dabei entpuppen wir uns sp&#228;ter h&#228;ufig als L&#252;gner und Selbstbetr&#252;ger, ohne es zu merken. Sowohl Suchende als auch die, die darauf antworten. Selbst dann, wenn die kommerziellen Anbieter sich redliche M&#252;he geben, ihr Gesch&#228;ft seri&#246;s zu gestalten. Sie sind aber nichts anderes als Verk&#228;ufer von Tr&#228;umen. Wie Filmregisseure und Schriftsteller von Liebesromanen. Und wir nichts anderes als die Menschen, die ihr Gl&#252;ck im &#196;u&#223;eren suchen.</p>
<p><span id="more-995"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Vorweihnachtszeit und romantische Melancholie </span></p>
<p>Wenn wir uns Profile in den Internet-Singleb&#246;rsen anschauen, bestehend aus wichtigen Fragestellungen wie &#8220;Wie soll mein Traumpartner aussehen?&#8221; oder ausgekl&#252;gelten &#8211; von Psychologen entwickelten &#8211; Pers&#246;nlichkeitstests, sind es kritisch betrachtet Verf&#252;hrer zur L&#252;ge und zum Selbstbetrug, was nicht bedeutet, dass die Angebote schlecht beziehungsweise unseri&#246;s sind. Im Grunde genommen bed&#252;rfen aber nicht sie eines genauen Hinsehen, sondern die Angebote der Suchenden &#8211; vor allem in der Vorweihnachtszeit, wenn Romantik und Melancholie Hochkonjunktur haben:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Wer annonciert und vor allem warum? Welche Menschen sind das? Was steckt dahinter?</span></p>
<ul>
<li>aus Angst, nicht alleine sein zu k&#246;nnen, manchmal sogar aus der Not des &#8220;Verlassen <em>seins</em>&#8220;,</li>
<li>aus Wut und Frust auf den oder die Ex,</li>
<li>aus Angst vor fester Bindung, auf Abstand halten, per E-Mail, ohne das Bed&#252;rfnis nach tats&#228;chlicher N&#228;he,</li>
<li>durch gesellschaftlichen Druck durch Freunde, Arbeitgeber, Eltern,</li>
<li>aus romantisch verkl&#228;rten Gr&#252;nden, der Suche nach dem Traumprinzen oder nach der Traumprinzessin, selbst noch mit 40plus,</li>
<li>aus krankhaften Gr&#252;nden, Sucht wie nach Abh&#228;ngigkeitsbeziehungen und Sex, die Sucht nach altem Schmerz und Verletzung,</li>
<li>aus Einsicht, aber therapeutischen Gr&#252;nden, um alten Schmerz mit dem neuen Partner zu &#252;berwinden,</li>
<li>aus scheinbarer &#8220;Notgeilheit&#8221;, die eher dem verzweifelten Versuch von k&#246;rperlicher N&#228;he entspricht,</li>
<li>aus Liebe f&#252;r den oder die Ex, mit der Hoffnung mit dem neuen Partner das alte, negative aus der Beziehung zu &#252;berwinden,</li>
<li>aus Geldnot oder anderweitigen materialistischen Dingen,</li>
<li>&#8230; aus einer nat&#252;rlichen Einsamkeit mit der Hoffnung auf diesem Wege den richtigen Partner zu finden.</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Geldbeutel und Seele leer</span></p>
<p>W&#252;rde ich eine Umfrage starten, w&#252;rden vermutlich die meisten Teilnehmer an der Umfrage den letzten Punkt ankreuzen &#8211; und sich in der Realit&#228;t anders verhalten. Zwischen unserem Wunschdenken und der Realit&#228;t klaffen im heutigen Zeitalter immer gr&#246;&#223;ere L&#252;cken, deren Schlie&#223;ung durch Konsum versprochen wird. Reine Liebe hat sich zum kommerziellen Produkt entwickelt. Ob durch den &#8220;Markt der Single-B&#246;rsen&#8221;, Ersatzbefriedigung und tr&#252;gerische Hoffnungen wie so manchem esoterischen Workshop, der Heilung und Liebe verspricht. Die Virtualit&#228;t &#8211; das Nicht-Vorhandene &#8211; weckt unsere tiefsten W&#252;nsche und Bed&#252;rfnisse und gibt uns f&#252;r wenige Minuten eine Hoffnung und Befriedigung, auch wenn der Geldbeutel dabei so leer wird wie unsere Seele.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Erwachsen werden mit dem lieben Christkind</span><br style="font-weight: bold;" /><br />
Was ist aber, wenn wir bei uns selbst anfangen? Dabei lernen, uns wieder an Urbed&#252;rfnisse zu besinnen? Schauen, was wir brauchen, nicht das, was wir scheinbar wollen? Wenn wir bewusst leben, statt virtuell von Maschinen abh&#228;ngig zu werden &#8211; wie im Internet? Die Angst vor der N&#228;he &#252;berwinden, uns einlassen und wieder loslassen k&#246;nnen, wenn es nicht das ist, was wir brauchen? Auf Kontaktanzeigen verzichten, um im Alltag die Augen offen zu halten. Auch wenn uns die Bilder im Hirn manchmal einen Streich spielen, uns eher an den Sch&#246;nheitsidealen und Wunschzetteln fest klammern, statt die Liebe zu sp&#252;ren, die uns Menschen geben k&#246;nnen, die scheinbar &#8211; auf den ersten Blick &#8211; nicht unserem Geschmack (oder dem, der Freundinnen und Freunde) entsprechen? Was w&#228;re, wenn wir in unsere Seele schauen und alten Beziehungsschmerz &#8211; oder den, den wir vielleicht durch unsere Eltern kennen &#8211; nicht mehr in Beziehungen tragen w&#252;rden, unseren Partnern Vorw&#252;rfe machen? Was tut mehr weh? Sich eine Auszeit f&#252;r sich selbst zu g&#246;nnen, um alten Ballast abzuwerfen, seelisch aufzur&#228;umen &#8211; oder 20 Euro monatlich zu opfern, um den idealen Partner zu finden? Die, denen es finanziell an nichts mangelt, werden sich vielleicht f&#252;r den zweiten Punkt entscheiden. Mit allen Konsequenzen. Sie werden stets kontrollieren und manipulieren; Argument: Hauptsache, mein Geld ist gut investiert. So lange, wie sie glauben, dass es funktioniert und bis sie so leiden, weil sie feststellen, dass ihr Kartenhaus und ihre Lebensl&#252;ge zusammen gefallen ist. Wie die L&#252;ge vom Christkind, dem wir viele Jahre die Wunschzettel geschickt haben, bis wir gemerkt haben, dass er bei unseren Eltern gelandet ist, denen wir teilweise noch heute ihre W&#252;nsche erf&#252;llen; auch wenn sie l&#228;ngst tot oder so alt sind, dass sie es l&#228;ngst vergessen haben. Er-wachsen werden bedeutet wohl nicht so zu tun, als seien wir erwachsen, sondern das Wachsen Tag f&#252;r Tag zu leben, ob mit 30, 40 oder 60 Menschenjahren.</p>
<p>Frohe Advents- und Feiertage!</p>
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