Artikel zum Thema:
'Beziehung'

Donnerstag, 23.September 2010

Treue und Untreue

von Jürgen Christ

Treue

Die meisten Menschen halten die Treue eines Partners für eine der wichtigsten Eigenschaften. Dabei ist Treue nicht so sehr eine Eigenschaft an sich, sondern treues Verhalten ist vielmehr an die Beziehung gebunden. Sie ist ein Indiz dafür, dass die Beziehung intakt ist. Denn abgesehen von den „notorischen Fremdgängern“, die mit ihren Aktionen versuchen, eine versäumte Ablösung vom Elternteil nachzuholen, sind viele Menschen durchaus treu, solange es in der Beziehung keine bedeutenden Störfelder gibt.
Das heißt, solange zwischen zwei Partnern Eintracht und Harmonie herrscht, sind sie sich in der Regel auch treu. Sie haben – bildlich gesehen – so etwas wie einen imaginären Zaun um sich herum. Ihre Beziehung ist nach außen durch eine durchlässige, aber dennoch sichere Grenzziehung relativ abgeschottet.

Illustration von Barbara Kiesling

Illustration von Barbara Kiesling

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von Jürgen Christ

Seid möglichst glücklich miteinander

Die Co-Autorin der Liebesfibel und Autorin unserer Blogserie zum Thema Beziehungssucht, Dr. Barbara Kiesling, stellt uns freundlicherweise Auszüge aus ihrem neuen Buch ‘Seid möglichst glücklich miteinander‘ zur Verfügung.

In einer ersten zweiteiligen Reihe, die wir in den nächsten Tagen veröffentlichen, beschäftigt sie sich zunächst mit den Themen Treue und Untreue.

Beschreibung des Inhalts: Wer die Voraussetzungen für eine “Himmelsbeziehung” kennt, ist eher in der Lage, selbst eine solche führen zu können. Und wer sich – wie die meisten Menschen – einen treuen Partner wünscht, müsste lediglich wissen, unter welchen Umständen ein Partner treu bleibt. Viele Paare könnten tatsächlich glücklicher sein, wenn sie mehr über das ,,Wesen Partnerschaft” wüssten. In diesem Buch werden sämtliche Antworten gegeben, die auch für Ihre Partnerschaft von Bedeutung sind. Und nicht nur für Filmfans wird die Frage beantwortet, weshalb die Liebe der schönen Scarlet O’Hara ohne Happy End geblieben ist. Das Besondere an diesem Buch ist, dass die wichtigsten Zusammenhänge durch 35 niedliche Illustrationen anschaulich gemacht sind.

Das Buch ist im NOEL-Verlag erschienen, kostet 19,90 Euro, von Dr. Barbara Kiesling und ist bei Amazon erhältlich.

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Freitag, 11.Juni 2010

Gedanken zum Tag #4: Danke sagen

von Jürgen Christ

In einer Zeit von Facebook, studiVZ und anderen virtuellen Internet-Communities fällt es uns recht einfach, anderen Menschen zum Geburtstag zu gratulieren. Die Geburtstage sind meist elektronisch in Datenbanken hinterlegt. Unsere virtuellen Freunde werden automatisch daran erinnert, dass wir Geburtstag haben. Seitdem ich in diesen virtuellen Netzwerken aktiver bin, haben mir noch niemals zuvor so viele Menschen gratuliert, darunter auch Menschen, die ich niemals zuvor persönlich kennen gelernt habe. Zu oft sind es automatisierte Glückwünsche, die auch Stress bereiten, weil ich mir nicht dutzende eCards (elektronische Glückwunschkarten) oder jedes Happy-Birthday-Video bei Youtube anschauen kann.

Andererseits verlernen mehr und mehr Menschen einfach nur mal “Danke” zu sagen.

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von Jürgen Christ

Wer sehnt sich nicht nach einer erfüllten Partnerschaft? Singles, die einen Partner suchen, bieten Kontaktanzeigen in Zeitschriften, über Partnervermittlungsagenturen und Internet-Singlebörsen scheinbar scheinbar die ideale Lösung. Ein Mangel an Zeit, sei es durch Beruf oder Kinder, ist dabei häufig das Hauptargument für diesen gewählten Weg. Oder die technischen Möglichkeiten, die Hoffnungen schüren, den idealen Partner zu finden. Dabei entpuppen wir uns später häufig als Lügner und Selbstbetrüger, ohne es zu merken. Sowohl Suchende als auch die, die darauf antworten. Selbst dann, wenn die kommerziellen Anbieter sich redliche Mühe geben, ihr Geschäft seriös zu gestalten. Sie sind aber nichts anderes als Verkäufer von Träumen. Wie Filmregisseure und Schriftsteller von Liebesromanen. Und wir nichts anderes als die Menschen, die ihr Glück im Äußeren suchen.

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von Dr. Barbara Kiesling

“Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist”, orakelt eine alte Volksweisheit. Demnach sind unsere Beziehungen kein Zufall: Wir ziehen genau die Partner an, die zu unseren eigenen psychischen Strukturen passen.

Viele Menschen haben in ihrer Kindheit irgendein Drama erlebt, welches schmerzhafte Eindrücke in ihrer Psyche hinterlassen hat. Da sie es damals nicht verarbeiten konnten, haben sie es verdrängt. Doch gerade Verdrängtes beeinflusst aus dem Unbewussten heraus unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen – so lange, bis das einstige Geschehen wieder gefühlt und integriert worden ist. In der Regel sind verdrängte Inhalte aber auch noch für Erwachsene so beängstigend, dass sich Widerstände gegen eine Bewusstmachung regen. Eine Form dieser Abwehr ist die Projektion. Die verdrängten Anteile werden hierbei nach außen projiziert. Das bedeutet: Wir können einige unserer – vor allem ungeliebten – Anteile nicht wahrnehmen, sondern wir “entdecken” diese vielmehr bei einem anderen Menschen. Womöglich empören wir uns über dessen Verhalten – vollkommen blind dafür, dass uns gerade jene Eigenschaft selbst zu Eigen ist. Als “Leinwand” für solche Projektionen eignet sich besonders der Partner in einer Paarbeziehung. Von daher könnte jeder Partner in seiner Spiegelfunktion sehr zu unserer Selbsterkenntnis beitragen. Denn bei ihm können wir am ehesten all das erkennen, was wir bei uns selbst nicht wahrzunehmen vermögen.

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Freitag, 19.September 2008

Paare auf den Strassen von Berlin

von Jürgen Christ

Doppelklick nennt sich das Blog, zeigt Liebespaare, fotografiert auf den Strassen Berlins – und kurz nach dem Ursprung ihrer Liebe befragt

» Doppelklick Blog

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