von Jürgen

Folgendes, eher ungewöhnliches Editorial fand ich heute im E-Mailnewsletter “Mein-Finanzbrief” (Ausgabe vom 18. Juli 2009):

Hallo und guten Tag,

letzte Woche ging unser Online Chefworkshop zu Ende.  Es war ein wunderbarer und sehr aufbauender Workshop. Außerdem waren Tina und ich am letzten Wochenende von unseren Söhnen David (19) und Daniel (18) zu einer Party in ihrem Bauwagen eingeladen worden.

Diesen Bauwagen haben sie in einer Gruppe von ca. 30-40 Jugendlichen zum Treffpunkt gemacht. Er steht ganz abseits, da stört laute Musik nicht und nun waren also die Eltern mit eingeladen, weil die Bauwagenkasse leer war und die Jungs und Mädels wieder mal Material zum ausbauen brauchten… und Eltern bringen Geld in die Kasse  ;-)

Warum erzähle ich das jetzt? Tina und ich waren sehr berührt davon, wie liebevoll diese vielleicht 30 jungen Menschen im Alter von ca. 15 – 23 Jahre miteinander umgingen. Es gab keine bösen Worte, alle wurden gleich behandelt, sie haben sich untereinander total nett, offen und freundlich begrüßt.

Jung und alt kamen ganz toll miteinander aus. Der Metzger vom Ort war nicht mehr wert, als der Jugendliche, der noch zur Schule ging oder ein Lehrling. Wir saßen lange zusammen, und davon abgesehen, dass die doch nicht im Ernst Rex Gildo auflegten, weil Sie dachten, dass uns ‘Gruftis’ das gefällt war es ein sehr schönes Erlebnis für uns.

Ich weiß jetzt auch was ein RedBull/Wodka ist…  Schmeckt wie Gummibärchen, die man in Wasser aufgelöst. Muss ich nicht jeden Abend haben…

Ach so, was ich damit sagen will: Solange es Gruppen auf der Welt gibt, die sich so wie wir in den letzten 14 Tagen im Chefworkshop oder die Jungs und Mädels in ihrem Bauwagen freiwillig, in Liebe, gegenseitiger Achtung und Respekt zusammenfinden, wird es immer weiter gehen.

Krisen hin oder Krisen her, diese Gemeinschaften, ob nun kurzfristig oder auf Dauer angelegt, halten die Erde zusammen. Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Grüße von Stephan Kaiser

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von Jürgen

Heute erfuhr ich eher zufällig von einer Leserin des Blogs und des E-Books “Die Kleine Liebesfibel”, dass unsere Website auf dem Index von “Jugendschutzprogramm.de” steht und dort als gesperrt klassifiziert wurde.

jugendschutzpropgramm.de sperrt Liebesfibel.de

jugendschutzpropgramm.de - von der Erotikbranche finanziert?

Da ich darüber fassungslos und entsetzt war, habe ich folgende Meldung per Formular an die Betreiber dieser Website gesendet, die unsere Webseiten ohne eingehende Prüfung einfach gesperrt haben und selber mal ausführlich recherchiert, wer sich überhaupt hinter dem Verein und seinem Beirat verbirgt, der offensichtlich aus medizinischen Fachleuten bestehen muss. Bilden Sie sich bitte Ihre eigene Meinung.

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von Jürgen

In einer neuen Serie ‘Morgengedanken‘ veröffentliche ich – in unregelmäßigen Abständen – kurze Gedanken zum Tag, Zitate, Studienergebnisse oder kleinere Weisheiten, die im hektischen Alltag manchmal untergehen.

Emotionale und körperliche Nähe sind ein Grundbedürfnis des Menschen nach Liebe. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft tun sich gerade Männer damit schwer. Allerdings haben Kuscheln und Küssen auch Männern bisher niemals geschadet. Sie trauen sich nur häufig nicht, ihre Gefühle offen auszusprechen. Und manche Frauen verstehen es gar falsch, wenn sie es tun, interpretieren es als ‘Frauenversteher’ oder ‘indirekte Anmache’.



Dienstag, 19.Mai 2009

Online-Umfrage zur Beziehungssucht

von Jürgen

Barbara Michorl, Studentin der Psychologie an der Universität Klagenfurt, in Kärnten, bat mich um Mithilfe. Sie schreibt an einer Diplomarbeit zum Thema „Weibliche Beziehungssucht – eine empirische Studie” und führt derzeit eine anonyme Online-Umfrage unter Frauen durch.

Wenn Sie am Thema interessiert und selber betroffen sind, tragen Sie mit Ihren anonymen Angaben zu einer weiteren Verbreitung und Erforschung des Themas bei.

Die Umfrage wird drei Monate im Netz erreichbar sein, also bis zirka Ende August 2009. Nach der Auswertung wird Barbara Michorl ihre Ergebnisse im Web veröffentlichen.

Hier geht es zur Online-Umfrage zur „Weibliche Beziehungssucht



Freitag, 08.Mai 2009

Leserkommentare in diesem Weblog

von Jürgen

In diesem Weblog, kurz Blog, in dem Artikel chronologisch veröffentlicht werden, sind Leserkommentare möglich und ausdrücklich erwünscht – wie in Millionen anderer Blogs weltweit auch. Bitte beachten Sie dabei die folgenden Punkte, die ich im Interesse Ihrer Privatsphäre zusammen gestellt habe.

» Hinweise, Regeln und Tipps für Leserkommentare



von Jürgen

Die Artikelserie zum Thema ‘Beziehungssucht, Beziehungsabhängigkeit’ ist nun auch als Dossier im Format PDF erschienen.

Download


  Beziehungssucht
'Gesunde und ungesunde Liebe - Schmerzvolle Beziehungen': Ein Dossier aus einer Artikelserie zum Thema 'Beziehungssucht', in der Herausgeber Jürgen Christ 12 Fragen an die Paarberaterin Dr. Barbara Kiesling stellte. Format: PDF, 21 Seiten. PS: Das Dossier ist in der Liebesfibel ab Version 2.9 bereits enthalten!
» Größe:  187.3 KiB
» Datum: 18. April 2009 (letzte Aktualisierung)
» Abrufe: 3,053



Donnerstag, 16.April 2009

Selbstheilung oder Fremdtherapie?

von Dr. Barbara Kiesling

Können sich Betroffene selber helfen, zum Beispiel durch Information oder durch das Lesen von Büchern? Oder ist immer eine Therapie notwendig?

Das Informieren über die Zusammenhänge, die das partnerschaftliche Leben bestimmen, scheint mir von großer Bedeutung. Anderenfalls würden wir Menschen blind durch die Welt gehen. Das Wissen um die theoretischen Hintergründe ist besonders für diejenigen, die in Abhängigkeitsbeziehungen leben, wichtig, damit sie sich in ihren zeitweilig unverständlichen Reaktionen besser verstehen können. Oft lehnen sich diese Menschen ohnehin schon ab. Wenn sie sich nun auch noch Vorwürfe wegen ihres Verhaltens machen müssten, besteht die Gefahr, dass sie sich selbst immer mehr ablehnen. Das kann zu regelrechtem Selbsthass führen.

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