Was haben Swingerclubs, Partnertausch etc. mit Polyamorie zu tun?

Die Swingerclubs haben in den letzten 10-15 Jahren deutlich ihr Niveau angehoben – und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Partnertausch, Gruppensex, „Sex en masse“ – was hat das noch mit freier Liebe und/oder Polyamorie zu tun?

Weinreich 2009 originalWulf Mirko Weinreich: Über die Unterschiede von Liebe und Sexualität habe ich ja schon zuvor gesprochen. Swingerclubs können eine Hilfe sein, der Sexualität ihre Exklusivität zu nehmen.

 

Allerdings dürften sie kaum zu so etwas beitragen, was ich „emotionales Genährtsein“ nennen möchte, da es beim Swingen nicht um Beziehung im eigentlichen Sinne geht. Dafür sind relative stabile monoamore oder polyamore Beziehungen wohl besser geeignet, wo Partner mehr teilen, als nur die Sexualität.

Über unseren Interviewpartner:

Weinreich 2009 originalWulf Mirko Weinreich, Jahrgang 59, ist in eigener Praxis in Leipzig tätig. Er arbeitet vor allem mit Interventionen der Humanistischen, Systemischen und Transpersonalen Psychotherapie sowie spirituellen Methoden als Einzel- und Paartherapeut.

 


Lesen Sie im nächsten und letzten Teil:

Unter welchen Voraussetzungen kann Polyamorie überhaupt funktionieren?

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