Projektionen in Liebesbeziehungen: Mein Partner als Spiegeldbild

Bei manchen Beziehungskonflikten machte ich meiner Partnerin Vorwürfe und war wütend auf sie. In Wirklichkeit aber war die Kritik an mich selbst adressiert, etwas störte mich an mir selbst oder ich hatte mich über eine andere Personen geärgert, vielleicht sogar über eine Ex aus der Vergangenheit.

Auch erlebte ich, dass sich eine Ex-Partnerin plötzlich bei mir meldete und mir erneut Vorwürfe machte, mich kritisierte – obwohl sie in Wirklichkeit wütend auf ihren Neuen war.

Oder, dass die neue Affäre plötzlich heftig auf mir rumhackte, obwohl kein Grund existierte. Später stellte sich heraus, dass sie immer noch wütend auf ihren Ex war.

Oder, dass ich etwas ganz bestimmtes an einer neuen Frau liebte, später dann realisierte, dass ich genau das an mir selber liebe – und die neue Frau in Wirklichkeit gar nicht zu mir passte.

Psychologen sprechen in solchen Fällen – als Laie formuliert – von „Projektion“. Zu diesem Thema stieß ich vor einigen Jahren im Internet mal auf die „4 Spiegelgesetze“. Ich kenne den Urheber leider nicht, aber die „4“ kursieren seit vielen Jahren im Netz und werden immer wieder gerne zitiert.

Diese vier einfachen „Richtlinien“ helfen bei negativen – oder auch positiven – Gefühlen für andere Menschen, vor allem für den Lebenspartner, zu erkennen, ob nicht eine Spiegelung stattfindet. Vielleicht erkennst Du Dich selbst wieder und vermeidest damit Ärger, Streit – oder gar falsch verstandene Liebe.

Hier die „4 Spiegelgesetze“, sprachlich nur ein wenig von mir angepasst:

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Die Sache mit dem Bauchgrummeln, dem Herzschmerz … – und der Psychosomatik

Foto: Gerd Altmann, pixelio.de

Hätte ich besser frühzeitig auf mein Bauchgrummeln gehört. Das hätte mir viel Schmerz in der letzten Beziehung erspart. Künftig läuft das anders!

Hinterher ist man immer schlauer …

Unser Körper bietet ein umfassendes Warnsystem für den Fall der Fälle, wie nachfolgende Geschichte zeigt.

Hilft unser Wissen aber wirklich – oder spielt uns die Natur immer wieder nur einen Streich?

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Schreiben gegen Trennungsschmerzen

Katzenkinder
Foto: Markus Eymann, pixelio.de

Es gibt ja bekanntlich die vielfältigsten Strategien, um eine Trennung zu überwinden. Manche Menschen stürzen sich in Arbeit, andere flüchten in den Alkohol oder stürzen sich ins nächste Abenteuer.

Was mir persönlich immer gut getan hat, weil es vermutlich in der Familie liegt: Schreiben. Geschichten, Gedichte, Abschiedsbriefe (die ich aber nicht immer abgeschickt habe).

Ist es mal wieder zu einer Trennung mit einer flüchtigen Internet-Bekanntschaft gekommen, hole ich die alten Sachen hervor und muss so manches Male schmunzeln über die „schwere Kost“, die ich mal verfasst habe. Was man nicht alles tut, um die Ex zu vergessen… 😉

Heute fand ich beim stöbern auf meiner Festplatte ein altes Gedicht, das ich mal vor Jahren nach einer Trennung mit Kontaktabbruch geschrieben habe. Es heißt „Katzenkinder“ und zeigt, dass man(n) ruhig auch mal wütend sein darf. Ich widme es allen frisch Getrennten – vor allem Männern.

Frohe Ostern! Frohe Weihnachten!
Schöne Adventstage!

Was auch immer, Trennungen sind sch…. vor allem vor Feiertagen!

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Beziehungsalltag: Aufmerksamkeit in Liebesbeziehungen

3 Rosen reichen…
Foto: von mir

Im Beziehungsalltag nehmen wir vieles so selbstverständlich hin. Routine kehrt irgendwann ein, was Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt.

Manche Menschen haben allerdings nach meiner Erfahrung eine völlig weltfremde Vorstellung von einer Partnerschaft, die eher einem Frauenmagazin oder romantischen Buch entnommen sein könnte

Ich selbst mag es, einer Frau, die ich liebe, regelmäßig Blumen zu schenken oder sie tagsüber völlig unerwartet in den Arm zu nehmen, um ihr zu sagen, wie hübsch sie ist. Kleine Aufmerksamkeiten eben, die keiner großen Arbeit bedürfen.

Aber immer wieder beobachte ich in meinem Alltag, wie Männer als auch Frauen Dinge in ihrer Beziehung als völlig normal hinnehmen – und ihren Partner eher wie eine Zahnbürste behandeln, der man ja auch keine besondere Aufmerksamkeit mehr schenkt.

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Partnerschaft: Kochrezepte für Liebe & Beziehungen

Foto: Reiner Rosenwald, pixelio.de

Viele Menschen erwarten heute fertige Rezepte, damit ihre Liebe, ihre Beziehung funktioniert.

Ich muss dabei an meine Eltern denken, die heute mehr als 50 Jahre zusammen sind. Als sie früher Konflikte ausgetragen haben, gab es so gut wie keine Beziehungsratgeber oder Paartherapeuten, keine Internet-Foren oder entsprechende Fernsehsendungen, aber irgendwie haben sie es doch immer wieder geschafft und sind zusammen alt geworden.

Zu Beginn des Kapitels „Praxis der Liebe“ im Buch Kunst des Liebens weist Autor Erich Fromm seine Leser darauf hin, dass all die, die ein fertiges Do-it-yourself-Rezept erwarten, enttäuscht sein werden. Sein Buch ist der vermutlich erste „Anti-Beziehungsratgeber“.

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Die Kunst des Liebens

Die Kunst des Liebens

Vor rund 30 Jahren schenkte mir jemand ein Buch über die Liebe, weil die Person spürte, dass ich mich sehr für Liebe und Partnerschaft interessierte.

Das Buch heißt „Die Kunst des Liebens“, von Erich Fromm, und es steht immer noch, schon ziemlich vergilbt, in meinem Bücherregal.

Heute, 35 Jahre später, eine gute Gelegenheit dieses wundervolle Buch von 1956 erneut zu lesen und sich mal wieder auf die Basics zu besinnen.

„Die Kunst des Liebens“ (im amerikanischen Original „The Art of Loving“) – ein lesenswerter Klassiker im Zeitalter der Liebe mit Fernsehen, Handys und SMS, mit Facebook und E-Mail, mit tausenden von Beziehungsratgebern und Psychotherapeuten.

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