Die Vorteile eines altmodischen Briefs

Foto: birgitH, pixelio.de

E-Mail, SMS, Mobiltelefon – wir können heute jederzeit und überall leicht sowie schnell miteinander kommunizieren. Was in vielen Bereichen Vorteile hat, kann für Beziehungen auch Nachteile bringen.

Lebt man nicht zusammen und hat sich gestritten, sendet man mal schnell eine wütende SMS oder eine verletzende E-Mail, die man später bereut. Vielleicht herrscht irgendwann sogar Funkstille.

Wie wäre es mal, auf die elektronischen Mittel zu verzichten, auch wenn sie noch so verlockend sind? Und es stattdessen mal mit einem klassischen Brief und Geduld zu versuchen.

 

Geduld ist Liebe

Der klassische Brief bietet bei Streitigkeiten nur Vorteile. Geschrieben, ausgedruckt und nochmal gelesen. Man achtet mehr darauf, was man schreibt. Vielleicht ist die anfängliche Wut längst verflogen und man strebt Versöhnung an?

Abschließend eingetütet und zur Post gebracht, vielleicht vorher nochmal den Umschlag geöffnet und erneut gelesen, wieder korrigiert und ausgedruckt, eingetütet und dieses Mal endgültig zur Post gebracht.

Einen Brief kann man anfassen, den Inhalt spüren…

Der Partner – oder Ex-Partner nach einer Trennung im Streit – findet den Brief dann abends, wenn er von der Arbeit heimgekehrt ist, im Briefkasten, fasst ihn an, ist neugierig, was drin steht. Wieder nur Beleidigungen? Wieder nur Vorwürfe? Oder liebevolle, ehrliche Worte, Vergebung und Versöhnung? Er oder sie blättert durch die Seiten. Wir Menschen sind haptisch, nicht elektronisch.

Vielleicht lassen Sie nach dem nächsten Streit einfach mal das Handy und den PC bzw. das E-Mailprogramm ausgeschaltet und schreiben sogar einen Brief per Hand …

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