Bindungsangst: Interview mit der Buchautorin und Psychotherapeutin Stefanie Stahl

Jein! Bindungsängste erkennen und bewältigen Partnerschaftsratgeber beschäftigen sich in der Regel mit Konflikten und deren Bewältigung in einer bereits vorhandenen Beziehung. Stefanie Stahls Buch „Jein! Bindungsängste erkennen und bewältigen“ setzt früher an: Ist ein Mensch überhaupt bindungsfähig, wie erkennt man Bindungsangst, was kann man dagegen tun – als Betroffener und als Partner? Mit anschaulichen Praxisbeispielen und einer leicht verständlichen Sprache – ohne Fachausdrücke – erklärt sie, woher die Bindungsangst kommt, die typischen Verhaltensmuster der „Jäger“, „Prinzessinnen“ und „Maurer“ und warum Bindungsangst eine wirklich ernstzunehmende Angst ist. Ein hilfreiches Buch für Betroffene und deren Partner – oder Ex-Partner. Preis: 14,95 Euro, erschienen im Verlag Ellert & Richter.

Was ist Ihre persönliche Motivation zum Buch „Jein“ – was war der Anlass? Ich spüre nach dem lesen Ihres Buches viel Wut in Stefanie Stahl …

Stefanie Stahl Stefanie Stahl: Als Psychologin ist das Thema Beziehung und Bindung ja zentral, insofern muss ich mir schon beruflich sehr viele Gedanken hierum machen. Die Wut, die Sie verspüren, mag an dem stellenweise konfrontativen Stil liegen. Diesen habe ich gewählt, um wachzurütteln, weil viele Bindungsphobiker ihr Problem nicht erkennen und den Partnern hierdurch viel Leid zufügen können. Bindungsängstliche können auch ziemlich rücksichtslos handeln und das kann einen in der Tat auch wütend machen.


Lesen Sie mehr im nächsten Teil, der am Freitag erscheint:
„Gefahren und Risiken für die Partner“

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