Unsere Blogserien über Liebe

Die kleine Liebesfibel“ – bestehend aus Blog und E-Books – enthält Gedanken für eine zufriedene und gesunde Partnerschaft im 21. Jahrhundert – optimal für Menschen 30plus.


Im Blog sind folgende Serien erschienen:

*NEU*
Als Single glücklich sein?

Wie man glücklicher wird, wenn man sich selbst – „gesund“- als Single liebt. Über Selbstliebe, Kuschelpartys und Umarmungen…

Wer passt zu Wem?
Kriterien der Partnerwahl: Unterschied zwischen Erotik, Sex – und Liebe. Gibt es den perfekten Test, um Traumpartner zu finden?

Angst vor Bindung?
Unfähig, sich zu binden? Bindungsangst? Oder nur schlechte Erfahrungen gemacht? Was ist eigentlich passive Aggressivität?

Süchtig nach Liebe?
Beziehungsabhängigkeit und Sexsucht im Detail. „Die Angst vor der Nähe“ – und dem Alleine sein.

Lust auf SM?
Sadomasochismus – was ist normal, was gesund? Gehören Lust und Schmerzen zusammen? Ist SM ein neuer Trend?

Sex: Liebe machen!
Sex „neu“ lernen als „Erwachsener“. Was ist „er-wachsen“ 🙂 ?

Mehr als einen Partner lieben?
Polyamorie: Mehrere Partner als neues Beziehungsmodell? Oder Angst vor Bindung und Verantwortung?

 


Das E-Book und alle Serien stehen kostenfrei im Format PDF zum Download zur Verfügung – ohne Werbung.

Titelfoto: Johnnyb, pixelio.de

 

Sex-Quiz überarbeitet …

Foto: Aargon, pixelio.de
Foto: Aargon, pixelio.de

Unser Sex-Quiz, mit dem Sie wissenswerte Informationen rund um die schönste Nebensache der Welt erfahren, haben wir komplett überarbeitet und alle Fehler behoben.

Es werden nun alle Ergebnisse sofort angezeigt und – auf Wunsch – per E-Mail versendet. Außerdem mischen wir erstmals „Single“ und „Multiple Choice“ in einem Quiz. Anregungen sind sehr willkommen. Viel Spaß!

Hier geht es direkt zum Sex-Quiz:
http://liebesfibel.de/quizze/sex-quiz/

Sadomasochismus: Ruft das Internet verstärkt SM und andere Praktiken hervor?

Hat das Internet nach Ihrer Ansicht durch die Anonymität und Entfremdung von Körper und Gefühlen SM und andere Praktiken hervorgerufen, bestärkt oder beschleunigt? Belügen wir uns – online – nicht eher selbst? Alles nur ein Mittel gegen Einsamkeit?

racRobert Coordes: Sicherlich ist das Internet als fast unbegrenztes Kommunikationsmedium daran maßgeblich beteiligt, „SM und andere Praktiken“ zu bestärken und deren Verbreitung zu beschleunigen; hervorgerufen hingegen hat es sie nicht. Es ist eindeutig nachweisbar, dass SM älter ist als das junge Internet.

Unsere Gesellschaft ist durch eine zunehmende Beziehungslosigkeit und Selbst-Entfremdung zu beschreiben. Sicherlich ist die Frage danach, ob das Internet maßgeblichen Beitrag dazu leistet oder umgekehrt, ob das Internet selbst nur Ausdruck der individuellen Themen unserer Zeit ist, sehr berechtigt. Doch bringt die Antwort uns wirklich weiter, wenn wir nach therapeutischen Methoden und nach Entwicklungswegen suchen?

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Hat sich unsere Gesellschaft heimlich zu einer hedonistischen SM-Gesellschaft entwickelt?

Foto: D.Braun, pixelio.de
Foto: D.Braun, pixelio.de

Wir leben in einer immer stärker wachsenden hedonistischen Gesellschaft, die ihre Genüsse, Freuden und Lüste auslebt. Beispielsweise die Kitkatclubs – und deren anderweitige Ausdehnung deutschlandweit. Es gibt kaum mehr eine Stadt, in denen nicht solche Partys mit großem Zulauf stattfinden.

Nach meinen Recherchen in der Szene schreiben aber – im Gegensatz – zum Hedonismus – einige Besucher solcher Partys von Sinnentleerung, tiefer Einsamkeit, kaum mehr anderen Wegen zu ihren Gefühlen – und vor allem von tiefen Schmerzen, denen sie sich selber immer wieder aussetzen. Ist unsere Gesellschaft heimlich zu einer hedonistischen SM-Gesellschaft geworden?

bvuBettina Uzler: Hedonismus wird uns vielleicht als Zeitgeist verkauft, wir leben stattdessen allerdings in einer Zeit und in einer Gesellschaft, in der Sexualität und Beziehung wie eine Ware an jeder Ecke feilgeboten werden. Mit Genuss, Überschwang und Lebensfreude hat dies in der Regel herzlich wenig zu tun. Die Anzahl der Singles, die verbindliche Beziehungen meiden und sich hin- und wieder (sexuelle) Kicks besorgen, steigt massiv an. Sex wird dort zur Verdienstquelle und zum beliebten Konsumartikel, wo Menschen sich abgeschnitten und fremdbestimmt fühlen und eben nicht so einfach mit anderen in Beziehung treten können.

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Sadomasochismus:
Wann ist eher eine Therapie angesagt?

Wann würden Sie in einer „normalen“ Paartherapie das Thema SM zum Thema machen? Und wie würden sie es angehen?

racRobert Coordes: In unserer Praxis arbeiten wir normalerweise mit den Themen, die Paare mitbringen.

Diese können offensichtlich sein, häufiger jedoch sind unterschwellige Machtkämpfe, destruktives Beziehungsverhalten, emotionaler Missbrauch und Gewalttendenzen zu beobachten.

Wenn sich diese Themen im Laufe einer Therapie zeigen, ob nun bei Einzelklienten oder bei Paaren, arbeiten wir daran, diese Themen ans Licht zu holen, damit die Auseinandersetzung auf einer direkten und bewussten Ebene stattfinden kann. Die Schattenseiten, die eine Beziehung meist maßgeblich beeinflussen, sind in der Regel tabuisiert. Dadurch entziehen sich diese Aspekte dem Einfluss der Partner und zeigen sich in der Regel kindlich und archaisch.

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Wann ist eher eine Therapie angesagt?“
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Sadomasochismus:
Worin liegt die Unterscheidung zwischen „normal“ und „ungesund“?

Worin liegt die Unterscheidung zwischen „normal“ und „ungesund“ (oder gar „krank“) – und skurril oder verrückt?

bvuBettina Uzler: Was in einer bestimmten Kultur und Epoche als „normal“, was als „ungesund, unnormal oder verrückt“ gilt wird in der Regel gesellschaftlich und kulturell definiert, vom Geist der Zeit bestimmt und von den jeweiligen angesagten Wissenschaftlern festgelegt.

In einigen Staaten in Afrika und in manchen arabischen Ländern könne noch heute Todesurteile über schwule Männer verhängt werden, zumindest jedoch sehr lange Haftstrafen. Das in Ländern mit dieser Gesetzeslage Homosexualität als etwas Krankhaftes, als von der Norm abweichendes Sexualverhalten gesehen wird, scheint klar. Auch bei uns war bis zur Version 10 des ICD (International Classification of diseases) 1992 Homosexualität als psychisches Krankheitsbild gelistet.

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Unter welchen Voraussetzungen kann Polyamorie überhaupt funktionieren?

Foto: Gerd Pfaff, pixelio.de
Foto: Gerd Pfaff, pixelio.de

Letzte Frage an Dipl.Psychologe Wulf Mirko Weinreich:
In welchen Fällen, unter welchen Voraussetzungen kann Polyamorie, eine offene Beziehung, überhaupt funktionieren? Oder bleibt sie eine Illusion?

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