Single-Umfrage: Frauen zu anspruchsvoll und Männer zu schüchtern

Warum sollte sich ein Single-Mann nicht mal selbst Blumen schenken?Foto: Alex
Warum sollte sich ein Single-Mann nicht mal selber Blumen schenken?
Foto: Alex

Rund 20 Millionen Männer und Frauen in Deutschland sind – nach Schätzung der Singlebörse Elitepartner – aktuell Single. Warum aber sind so viele Menschen Single? In der ElitePartner-Studie verrieten mehr als 4000 Alleinstehende, warum sie keinen Partner haben.

Die Antwort habe ich bei Frauen ja schon immer geahnt und auch desöfteren darüber geschrieben: Der häufigste Grund sind zu hohe Ansprüche!

Die Suche nach dem perfekten Partner, dem Mr. Right und Traumprinzen, der eierlegenden Wollmilchsau!

Die gute Nachricht:
Mehr als jeder zweite Single ist zurzeit gern allein, wünscht sich aber irgendwann wieder eine Beziehung.

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Partnerschaft: Was ist überhaupt erotische Liebe, was nicht?

Foto: Klaus Steves, pixelio.de
Foto: Klaus Steves, pixelio.de

Wer sich sehr oft darüber beklagt, immer an den Falschen zu geraten, macht offenbar etwas nicht richtig.

Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, wird auch in einer Partnerschaft glücklich sein, oder?

Wer stets eine perfekte, glückliche Beziehung sucht, wird auch stets enttäuscht, sich schon bald wieder verlassen fühlen, vielleicht vor Wut schnauben – und erneut den Mangel spüren, den man mit einer Beziehung (unbewusst) ausgleichen wollte.

Vielleicht die fehlende Aufmerksamkeit, die einem als Kind zu teil wurde. Ein Mangel an Liebe. Später – als Erwachsener – vor allem der Mangel an Selbstliebe. Sich selbst lieben zu lernen, ist eine schwierige Aufgabe, die viel Geduld erfordert, eine lebenslange Aufgabe, die aber keine Perfektion verlangt.

Manche Menschen ziehen es aber eher vor, in einer Traumwelt zu bleiben und beim scheitern einer neuen Beziehung dem oder der Ex alle Schuld zuzuweisen.

Und dann?
Immer wieder an die oder den Falschen …
„Same procedure as every year“.
Eine Endlosschleife!

Wer sich selbst lieben kann und – erst dann – die „Kunst der erotischen Liebe“ lernen möchte, sollte ein geduldiger Schüler sein und sich die Gedanken der Menschen anhören, die sich intensiv damit beschäftigt haben.

Einer von ihnen ist Erich Fromm, der 1957 sein Buch „Art of Loving“ (Die Kunst des Liebens) veröffentlichte. Darin benennt er fünf Formen der Liebe, unter anderem „Die erotische Liebe“.

Mit freundliche Genehmigung des Rowohlt-Verlages zitiere ich aus der deutschsprachigen Ausgabe bei uns im Blog aus diesem Kapitel. „Erotische Liebe – Was sie ist, was nicht“.

Viel Vergnügen!

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Worauf es bei der Partnerwahl ankommt!

Foto: Joma Bork, pixelio.de
Foto: Joma Bork, pixelio.de

Heute fand ich einen netten Artikel zur Partnerwahl und Internet-Singlebörsen bei Freizeitcafé, der einige witzige und nachdenkenswerte Zitate enthält.

Wie von Julia Beyer, Bloggerin zum Thema „Single in der Großstadt„:

Ich lebe mein Leben, so wie es mir gefällt und treffe ich auf jemanden, der mir gefällt, wird man sehen, wo das hinführen wird. Sicherlich muss man viele Frösche küssen, aber ich muss nicht den ganzen Teich vögeln!

 

Froschteich voller Prinzen?
Ein Froschteich voller Prinzen?
Foto: Alex

 

oder – wie von einem anonymen, weiblichen Forumsmitglied zitiert:

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Selbstliebe ist kein Egoismus
– Mangelnde Selbstliebe schon

Foto: Sepp Bögle
Foto: Sepp Bögle

Bei meinen vielen Reisen lernte ich kürzlich den Künstler Sepp Bögle kennen. Seit 1997 balanciert er am Bodenseeufer in Radolfzell Steine.

Die „Einfachheit“ dieser Kunstform fasziniert ihn, weil er damit auch die „Einfachheit des Lebens“ ausdrücken kann. Wichtig sind ihm dabei die Gespräche mit den Betrachtern, „die oft schnell zu der Sinnfrage des Lebens führen können“, wie er meint.

Sepp verkauft direkt am Bodenseeufer unter freiem Himmel von Frühjahr bis zum Herbst auch seine Bücher mit Gedankenanstößen zu Liebe, Gesundheit, Selbstvertrauen, Vergebung, Angst und Zweifel.

Ich bat ihn um einen Auszug aus seinem Büchlein ‚Liebe Dein Leben‘. Der nachfolgende Text ist eine Zusammenstellung aus zwei seiner Kapitel und er handelt von Selbstliebe. Es geht darin nicht um Narzissmus, Egoismus oder Hedonismus, aber … lest ihn einfach selbst.

Euch wünsche ich interessante Anregungen – und natürlich viel Freude mit seinen Fotos von den balancierten Steinen. Einfach faszinierend.

Danke, Sepp.

 

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– Mangelnde Selbstliebe schon“
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Drei Frauen gleichzeitig lieben – und dabei treu sein?

Foto: D. Kreikemeier, pixelio.de
Foto: D. Kreikemeier, pixelio.de

Vor einiger Zeit hatte ich ein Liebesverhältnis mit drei Frauen gleichzeitig. Klingt für manche Männer wie ein Traum, oder? Ein sehr ungewöhnliches Erlebnis, das ich niemals vergessen werde – und ein schönes Beispiel für die unterschiedlichen Facetten der Liebe.

Eine der drei Frauen hatte seit vielen Jahren einen festen Freund. Sie wollte ihn nicht verlieren – und auch im Bett lief mit ihm alles noch bestens. Aber die reine Wochenendbeziehung reichte ihr nicht. Der Freund wusste nichts von ihrer Untreue. Die anderen beiden Frauen hingegen waren solo.

Alle drei Frauen wussten voneinander – ohne sich zu kennen. Alle drei Frauen hatten – neben mir – noch weitere Sexabenteuer über so genannte „Casual Dating Portale“ wie joyclub.de, von denen ich wusste. Wir hatten das vorher besprochen – und so akzeptiert.

Alle drei Frauen lebten zwischen 50 und 150 Kilometern entfernt. So dass die Kommunikation zwischen uns nicht immer einfach war. Die Entfernung stellte erhöhte Anforderungen an die Kommunikation: klar und offen zu kommunizieren, keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Nicht immer einfach, zugegeben.

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Schuld zuweisen – Verantwortung ablehnen

Wenn Liebe brennt, verbrennt sie vielleicht. Foto: Bernd Kasper, pixelio.de
Foto: Bernd Kasper, pixelio.de
Am scheitern einer Beziehung trägt nie Einer die ganze Schuld. Zum gelingen einer Partnerschaft sind immer Zwei verantwortlich.

Kommt es in einer Beziehung zum Streit oder gar einer Trennung, hagelt es häufig an gegenseitigen Vorwürfen. Es steht vorschnell fest: Der Partner oder der Ex ist schuld. Abgesehen davon: nach einer Trennung wartet in der nächsten Internet-Singlebörse ja schon der nächste potentielle Partner! So meine bisherigen Erfahrungen…

Das Szenario:

Der Ex-Mann nörgelte vielleicht eh nur rum, trank zuviel und hatte kaum Zeit. Und sie war zu kontrollierend, ständig eifersüchtig, zettelte bei kleinster Kritik immer einen Streit an – und rannte dann weg. Und ihr Tussi-Gehabe ging ihm ohnehin auf die Nerven – und für sie hatte er keine Zeit mehr für Zärtlichkeiten.

Argumente für Schuldzuweisungen finden sich immer leicht. Ein falsches Wort des Partners reicht dafür – manchmal sogar nur eine kleine Pfütze im Bad, die der Partner nach dem Duschen hinterlassen hat.

Dann noch ein paar Blicke in Internet-Foren oder Zeitschriften, Gespräche mit den besten Freundinnen, ein paar deutsche Schlager – und die eigenen Unbehaglichkeiten, was den Partner betrifft, werden nicht nur bestätigt, sie werden sogar noch richtig bekräftigt. Zeit für Schuldvorwürfe?

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Projektionen in Liebesbeziehungen: Mein Partner als Spiegeldbild

Bei manchen Beziehungskonflikten machte ich meiner Partnerin Vorwürfe und war wütend auf sie. In Wirklichkeit aber war die Kritik an mich selbst adressiert, etwas störte mich an mir selbst oder ich hatte mich über eine andere Personen geärgert, vielleicht sogar über eine Ex aus der Vergangenheit.

Auch erlebte ich, dass sich eine Ex-Partnerin plötzlich bei mir meldete und mir erneut Vorwürfe machte, mich kritisierte – obwohl sie in Wirklichkeit wütend auf ihren Neuen war.

Oder, dass die neue Affäre plötzlich heftig auf mir rumhackte, obwohl kein Grund existierte. Später stellte sich heraus, dass sie immer noch wütend auf ihren Ex war.

Oder, dass ich etwas ganz bestimmtes an einer neuen Frau liebte, später dann realisierte, dass ich genau das an mir selber liebe – und die neue Frau in Wirklichkeit gar nicht zu mir passte.

Psychologen sprechen in solchen Fällen – als Laie formuliert – von „Projektion“. Zu diesem Thema stieß ich vor einigen Jahren im Internet mal auf die „4 Spiegelgesetze“. Ich kenne den Urheber leider nicht, aber die „4“ kursieren seit vielen Jahren im Netz und werden immer wieder gerne zitiert.

Diese vier einfachen „Richtlinien“ helfen bei negativen – oder auch positiven – Gefühlen für andere Menschen, vor allem für den Lebenspartner, zu erkennen, ob nicht eine Spiegelung stattfindet. Vielleicht erkennst Du Dich selbst wieder und vermeidest damit Ärger, Streit – oder gar falsch verstandene Liebe.

Hier die „4 Spiegelgesetze“, sprachlich nur ein wenig von mir angepasst:

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