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	<title>Kommentare zu: Artikelserie &#8216;Beziehungssucht&#8217; als Dossier</title>
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	<description>Praxisratgeber für zufriedene und gesunde Partnerschaft</description>
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		<title>Von: Marla</title>
		<link>http://liebesfibel.de/artikelserie-beziehungssucht-als-dossier/comment-page-1/#comment-750</link>
		<dc:creator>Marla</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 12:50:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Beate,

es gibt ein 12-Schritte-Forum im Internet, wo sich Betroffene und Angeh&#246;rige austauschen und gemeinsam wachsen wollen. Vielleicht magst Du dort mal hineinsehen. 

Marla


http://forum.zwoelf-schritte.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Beate,</p>
<p>es gibt ein 12-Schritte-Forum im Internet, wo sich Betroffene und Angeh&#246;rige austauschen und gemeinsam wachsen wollen. Vielleicht magst Du dort mal hineinsehen. </p>
<p>Marla</p>
<p><a href="http://forum.zwoelf-schritte.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://forum.zwoelf-schritte.de/'>http://forum.zwoelf-schritte.de/</a></p>
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		<title>Von: Beate</title>
		<link>http://liebesfibel.de/artikelserie-beziehungssucht-als-dossier/comment-page-1/#comment-746</link>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:46:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://liebesfibel.de/?p=857#comment-746</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Dr. Kiesling,

endlich, endlich einmal ein Fachbeitrag zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum!! Dies ist so n&#252;tzlich und war so notwendig.- Gleich zuerst darf ich Ihnen auch meine ganz pers&#246;nliche Antwort auf die Frage 10 geben. Ich glaube, dass Beziehungssucht deshalb nicht im Fokus der &#214;ffentlichkeit steht, weil sich noch viel zuwenige Menschen dazu bekennen, bzw. sich damit auseinandersetzen. Sowohl pers&#246;nlich Betroffene als auch Therapeuten im professionellen Bereich.
Kurz zu meiner Geschichte : nach einer langen Ehe, in der ich meinen Mann immer wieder betrog(dies aber niemals zwischen uns thematisiert wurde) verliess ich 1996 v&#246;llig verzweifelt und am Ende meine Familie, zu der immerhin drei halbw&#252;chsige T&#246;chter geh&#246;rten. Ich trank damals sehr viel und schluckte viele Medikamente. Zudem war es der Beginn einer qu&#228;lenden H&#246;rigkeitsbeziehung zu einem sehr viel &#228;lteren Mann, die 7 Jahre dauern sollte und mit Gewalt endete.- Eine erste psychosomatische Kur er&#246;ffnete mir den langen Weg der Heilung, auf dem ich mich nach wie vor befinde. Sehr viel Hilfe, sehr viel Unterst&#252;tzung fand ich in einer 12-Schritte-Gruppe, die ich von 1996 bis ca.2000 intensiv besuchte. Bausteine auf meinem Weg der Heilung sind seither therapeutische Begleitung, eine eigene Selbsthilfegruppe, immer wieder das Lesen von Fachliteratur (mir halfen damals am meisten Robin Norwood und Melodie Beatty, aber auch Patrick Carnes, Anne W. Schaef, Peter Schellenbaum, Arno Gr&#252;n, Otto W. Kernberg u.a. haben mir sehr viel weitergeholfen). Auch das Einlassen und Leben mit Yoga und Meditation, neuerdings auch Qi Gong, helfen mir sehr, mich mit dem zu vers&#246;hnen, was ich als sehr schwere B&#252;rde auf meinem Lebensweg empfinde.
Ich lebe jetzt ununterbrochen seit 35 Jahren(!!) mit beziehungsgest&#246;rten, co-abh&#228;ngigen M&#228;nnern - inzwischen bin ich in der f&#252;nften l&#228;ngeren &quot;Partnerschaft&quot; gelandet - zusammen, und es ist, wie Sie in ihrem Dossier so sch&#246;n beschreiben, es begleitet einen lebenslang und all das theoretische Wissen erkl&#228;rt einem zwar vieles, aber es heilt nicht.
Ich selbst - und damit komme ich nun zu dem Punkt, warum ich mich &#246;ffentlich mache - weiss aus eigener Erfahrung, dass Trauer und Einsamkeit zunehmen, je mehr ich mich diesem Thema stelle.
Deshalb glaube ich, dass es sehr hilfreich w&#228;re, wenn es im deutschsprachigen Raum ein ernsthaftes Forum g&#228;be, wo sich Menschen, die hier betroffen sind (und auch ich nehme an, dass die Dunkelziffer enorm hoch ist) austauschen k&#246;nnen.
Ich bin bereit, ein solches zu gr&#252;nden bzw. an einem bestehenden mitzuarbeiten und bitte Sie bzw. KollegInnen um Ihre Unterst&#252;tzung.
Nochmals danke ich Ihnen f&#252;r Ihren Artikel. Sie ahnen nicht (oder vielleicht doch), wie wertvoll er in diesem stigmatisierten Themenbereich ist.
Ihnen f&#252;r Ihre weitere Zukunft alles alles Gute und Mut und Zuversicht, hier weiterhin engagiert zu bleiben. Sie tun einen unendlich wertvollen Dienst.

Beate</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Kiesling,</p>
<p>endlich, endlich einmal ein Fachbeitrag zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum!! Dies ist so n&#252;tzlich und war so notwendig.- Gleich zuerst darf ich Ihnen auch meine ganz pers&#246;nliche Antwort auf die Frage 10 geben. Ich glaube, dass Beziehungssucht deshalb nicht im Fokus der &#214;ffentlichkeit steht, weil sich noch viel zuwenige Menschen dazu bekennen, bzw. sich damit auseinandersetzen. Sowohl pers&#246;nlich Betroffene als auch Therapeuten im professionellen Bereich.<br />
Kurz zu meiner Geschichte : nach einer langen Ehe, in der ich meinen Mann immer wieder betrog(dies aber niemals zwischen uns thematisiert wurde) verliess ich 1996 v&#246;llig verzweifelt und am Ende meine Familie, zu der immerhin drei halbw&#252;chsige T&#246;chter geh&#246;rten. Ich trank damals sehr viel und schluckte viele Medikamente. Zudem war es der Beginn einer qu&#228;lenden H&#246;rigkeitsbeziehung zu einem sehr viel &#228;lteren Mann, die 7 Jahre dauern sollte und mit Gewalt endete.- Eine erste psychosomatische Kur er&#246;ffnete mir den langen Weg der Heilung, auf dem ich mich nach wie vor befinde. Sehr viel Hilfe, sehr viel Unterst&#252;tzung fand ich in einer 12-Schritte-Gruppe, die ich von 1996 bis ca.2000 intensiv besuchte. Bausteine auf meinem Weg der Heilung sind seither therapeutische Begleitung, eine eigene Selbsthilfegruppe, immer wieder das Lesen von Fachliteratur (mir halfen damals am meisten Robin Norwood und Melodie Beatty, aber auch Patrick Carnes, Anne W. Schaef, Peter Schellenbaum, Arno Gr&#252;n, Otto W. Kernberg u.a. haben mir sehr viel weitergeholfen). Auch das Einlassen und Leben mit Yoga und Meditation, neuerdings auch Qi Gong, helfen mir sehr, mich mit dem zu vers&#246;hnen, was ich als sehr schwere B&#252;rde auf meinem Lebensweg empfinde.<br />
Ich lebe jetzt ununterbrochen seit 35 Jahren(!!) mit beziehungsgest&#246;rten, co-abh&#228;ngigen M&#228;nnern &#8211; inzwischen bin ich in der f&#252;nften l&#228;ngeren &#8220;Partnerschaft&#8221; gelandet &#8211; zusammen, und es ist, wie Sie in ihrem Dossier so sch&#246;n beschreiben, es begleitet einen lebenslang und all das theoretische Wissen erkl&#228;rt einem zwar vieles, aber es heilt nicht.<br />
Ich selbst &#8211; und damit komme ich nun zu dem Punkt, warum ich mich &#246;ffentlich mache &#8211; weiss aus eigener Erfahrung, dass Trauer und Einsamkeit zunehmen, je mehr ich mich diesem Thema stelle.<br />
Deshalb glaube ich, dass es sehr hilfreich w&#228;re, wenn es im deutschsprachigen Raum ein ernsthaftes Forum g&#228;be, wo sich Menschen, die hier betroffen sind (und auch ich nehme an, dass die Dunkelziffer enorm hoch ist) austauschen k&#246;nnen.<br />
Ich bin bereit, ein solches zu gr&#252;nden bzw. an einem bestehenden mitzuarbeiten und bitte Sie bzw. KollegInnen um Ihre Unterst&#252;tzung.<br />
Nochmals danke ich Ihnen f&#252;r Ihren Artikel. Sie ahnen nicht (oder vielleicht doch), wie wertvoll er in diesem stigmatisierten Themenbereich ist.<br />
Ihnen f&#252;r Ihre weitere Zukunft alles alles Gute und Mut und Zuversicht, hier weiterhin engagiert zu bleiben. Sie tun einen unendlich wertvollen Dienst.</p>
<p>Beate</p>
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