Online-Umfrage zur Beziehungssucht
Barbara Michorl, Studentin der Psychologie an der Universität Klagenfurt, in Kärnten, bat mich um Mithilfe. Sie schreibt an einer Diplomarbeit zum Thema „Weibliche Beziehungssucht – eine empirische Studie” und führt derzeit eine anonyme Online-Umfrage unter Frauen durch.
Wenn Sie am Thema interessiert und selber betroffen sind, tragen Sie mit Ihren anonymen Angaben zu einer weiteren Verbreitung und Erforschung des Themas bei.
Die Umfrage wird drei Monate im Netz erreichbar sein, also bis zirka Ende August 2009. Nach der Auswertung wird Barbara Michorl ihre Ergebnisse im Web veröffentlichen.
Hier geht es zur Online-Umfrage zur „Weibliche Beziehungssucht”
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3 Kommentare zu “Online-Umfrage zur Beziehungssucht”
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In einem Punkt muss ich Frau Dr. Kiesling bezüglich Sexsucht widersprechen: Sie meinte, dass nur Menschen, die nie tiefe Liebe empfingen und entgegneten, gefährdet sind.
Auch eine Person, die auf viele Jahre von gegenseitiger Liebe geprägter Partnerschaft zurück blickt, kann von dem Sog der Sexsucht erfasst werden, im konkreten Fall über wiederholtes Flirten also Spiel mit dem Feuer und schließlich über die Internetpornografie.
Und ebenso die gegenseitige Liebe ermöglichte es, in jahrelanger Arbeit die Verletzungen des einen und das Suchtpotential des Anderen zu heilen, allerdings mit der zusätzlichen Stütze der Psychotherapie und des Glaubens.
für euch psychologen und psychoterapeuten wäre es am besten wenn ihr selbst einmal diese ganzen psychischen probleme gehabt hättet. so könntet ihr den anderen dann am besten helfen. Studieren und bücher darüber lesen ist eine sache aber das ganze selbst am eigenen leib erfahren und dann herrausfinden ist eine andere geschicht. wie wollt ihr menschen helfen von dingen von denen ihr keine ahnung habt. das zu spüren kann man nicht in büchern lesen. nichts für ungut, veronika
Hallo Veronika, nach meiner Beobachtung, ich selbst habe in der Soz.Wis./Erziehungswss. und Psych.Fakultät studiert, sind viele, wieviele?, darunter, die Psychologie studieren, weil sie selber ihre Probleme haben und einen Weg suchen, damit klar- zukommen. Habe im Rahmen einer Ausbildung (Suchttherapie, Alkohol) einige Therapeuten kennen-gelernt, und das waren die besten, weil am klarsten!, die offen sagten, sie selber hätten mal das Alkoholproblem gehabt, und die haben dann Wege gesucht, und sich dann in diesem Gebiet fortgebildet, ausgebildet, durch Studium usw.
Es ist ein vielleicht verbreiteter Irrglaube, ein Therapeut selber hätte keine Probleme solcher Art.